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Düsseldorf
Kinder- und Jugendakademie fördert Hochbegabte

Düsseldorf. Wer wie Moritz Eibl mit 13 Jahren als liebstes Hobby nicht Fußball oder Basketball, sondern Robotik nennt, ist hier wohl goldrichtig: Bei der Auftaktveranstaltung der Kinder- und Jugendakademie des Competence Center Begabtenförderung, kurz CCB, die am Samstag mit einer feierlichen Eröffnung in ihr Gründungsjahr startete. Zu den Gästen gehörten auch die Teilnehmer der Akademie - so wie Moritz, der "alle Lego-Roboter, die es gibt", zu Hause hat. "Cool!", sagt Finn Bauwens, der neben ihm sitzt und sofort entwickelt sich ein Gespräch. Statt mit Robotern verbringt der Elfjährige seine Zeit mit Rechenaufgaben, die er in Sekundenbruchteilen im Kopf löst. Er wurde in diesem Jahr Europameister im Kopfrechnen - und statt Nintendo zu spielen oder über das Wetter zu reden, werden dann zehn Minuten vor Beginn der Veranstaltung eben noch schnell ein paar Jahrestagsberechnungen durchgeführt. Damit hat die Akademie eines ihrer Ziele schon vor dem Beginn erreicht, denn auch Finn und Moritz bestätigen, dass "die anderen uns hier endlich mal verstehen." Von Julia Chladek

Einen "Resonanzraum für ihre Kreativität und ihr Können" will das Programm talentierten Düsseldorfer Kindern und Jugendlichen zwischen zwölf und 18 im kommenden Jahr bieten - durch Workshops, Vorbildgespräche mit bekannten Wissenschaftlern aus ihren "Fachbereichen" und eigenen Projekten, die von CCB-Mentoren begleitet werden. Im Gegenzug sollen die Teilnehmer zu gesellschaftlichem Engagement, umwelt- und sozialpolitischen Bewusstsein angeregt werden - denn wer mit einem so großen Talent gesegnet sei, müsse damit verantwortungsbewusst umgehen und der Gesellschaft etwas zurückgeben, betonte Schirmherr Oberbürgermeister Thomas Geisel.

Quelle: RP
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