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Düsseldorf
Kinderbauernhof: Stadt hält anderen Standort für möglich

Reaktionen zu den Verkaufsplänen von Gut Niederheid
Düsseldorf. Im Bauausschuss hat der zuständige Beigeordnete Stephan Keller Details der städtischen Pläne zu einem Verkauf des Gutshofs Niederheid vorgestellt. Erstmals sprach er auch die Möglichkeit an, den dortigen Kinderbauernhof mit Spielflächen, Streichelzoo, Ponyreiten und pädagogischem Förderkonzept an einen anderen Standort zu verlegen.

Dies sei aber nur eine denkbare Alternative, falls sich kein Investor finde, der die Sanierung übernimmt und das Kinder-Angebot fortführt.

Dass das erhalten bleiben soll, betonte Keller erneut. Dennoch befürworte die Stadt einen Verkauf des Areals. Der Grund seien Sanierungskosten in Höhe von 4,5 Millionen Euro, zu denen die Pacht mit 255 Euro in keinem Verhältnis stehe. Der Pachtvertrag sei seit 2012 gekündigt, bestehe auf Basis mündlicher Abrede. Da das Gebäude denkmalgeschützt sei, ergäben sich für private Investoren steuerliche Vorteile, die die Stadt nicht habe.

FOTO: Günter von Ameln

Dirk Angerhausen (CDU) betonte - wie auch Politiker von SPD und Grünen -, wie wichtig diese Freizeitstätte für den Düsseldorfer Süden sei und kritisierte, dass die von der Bezirksvertretung bereitgestellten Mittel für die Dachsanierung nicht abgerufen wurden. Björn Syffus (Grüne) sagte, ein Alternativstandort müsse möglichst in der Nähe, zumindest im Stadtbezirk 9 liegen.

Die Rheinische Post veranstaltet heute dazu eine Mobile Redaktion von 15 bis 16 Uhr am Gutshof Niederheid (Bonner Straße 121).

Kinderbauernhof in Niederheid soll verkauft werden
(dr)
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