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Düsseldorf
Kinderhilfezentrum setzt freigestellte Betreuer wieder ein

Vorwürfe gegen Kinderhilfezentrum
Düsseldorf. Die drei Mitarbeiter des Kinderhilfezentrums, die nach teils schweren Vorwürfen über ihren Umgang mit dort untergebrachten alleinreisenden jugendlichen Flüchtlingen vorläufig vom Dienst freigestellt worden waren, dürfen wieder arbeiten. Das Landesjugendamt habe "nach Bewertung aller Unterlagen" zugestimmt, alle drei wieder einzusetzen, teilte das Jugendamt mit.

Dort seien inzwischen auch "ausreichende" Bewerbungen für die acht neuen Vollzeitstellen zur Betreuung der vom Amt in Obhut genommen Kinder eingegangen. Bereits nächste Woche könne die erste von zwei Stellen als Heimleitungs-Unterstützung besetzt werden.

Gestern sind die jugendlichen Flüchtlinge, die provisorisch in einem Besprechungsraum des Kinderhilfezentrums untergebracht waren, in die neue Einrichtung an der Ludwig-Beck-Straße umgezogen. Weitere Flüchtlinge aus den Notquartieren des Kinderhilfezentrums sollen nächste Woche umziehen. In der neuen Einrichtung seien inzwischen neun der zehn Betreuerstellen besetzt, hieß es.

Die Unterbringung der jugendlichen Flüchtlinge in dem Kinderheim war nach mehreren Zwischenfällen, auch einem Kindesmissbrauch, in die Kritik geraten.

(sg)
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