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Düsseldorf
Die Tops der Rheinkirmes 2016

Düsseldorf. Diese Dinge haben uns in diesem Jahr auf der Rheinkirmes besonders gut gefallen. Eine Übersicht.  Von Unserer Redaktion

1. Das Französische Dorf ist ein Gewinn

Sechs Jahre haben wir es vermisst, jetzt ist es wieder da: das Französische Dorf. Wenn auch ein wenig abgespeckt. Bei allem Rummel auf der Kirmes ist es der Ort der Erholung mit leichter Chansonmusik. Ganz Düsseldorf-like mit Champagner im Angebot. Aber auch - nicht unbedingt französisch -, mit rheinischem Reibekuchen, und zwar dem besten auf dem Platz. Dazu anschließend ein Armagnac, und der Abend ist perfekt. Wir hoffen auf ein Wiedersehen 2017. Birgit Wanninger

FOTO: Oscar Bruch jr

2. Das Sicherheitskonzept geht auf

Nach dem Anschlag in Nizza am Vorabend der Eröffnung drängte sich das Thema Sicherheit noch mehr auf als in den Monaten zuvor. Um so erfreulicher, wie professionell die Verantwortlichen agieren: Polizei und Security zeigen Präsenz, wirken stets ansprechbar, die Stimmung ist entspannt. Die größte Kirmes am Rhein ist ein sicheres Fest - das ist wichtiger als jedes neue Karussell. Arne Lieb

3. Das Bierzelt-Programm wird besser

Der Spruch "Qualität setzt sich durch" gilt immer mehr für Kirmes-Bierzelte. Wer hätte schon gedacht, dass Michi Beck von den Fantastischen Vier mal dort auflegen würde? Auch sonst ist das Programm origineller: Beste Beispiele sind die Auftritte von Halbangst und Porno al Forno. Klar gibt es auch klassische Coverbands, aber gute - wie zum Beispiel Booster bei Schlüssel. Auch die Idee, etablierte Party-Reihen wie Strandpiraten und "I love Düsseldorf" zu holen, tut gut. Jan Wiefels

FOTO: Hans-Jürgen Bauer

4. So viele Neuheiten wie nie

In den vergangenen Jahren gab es mit Glück zumindest ein spektakuläres neues Karussell auf dem Festplatz. Dieses Jahr waren es gleich mehrere: Infinity, Condor und Apollo 13 (auch wenn wir Letztere in anderen Versionen bereits kannten). Bitte mehr davon! Laura Ihme

Zehn Dinge, die man erlebt haben sollte FOTO: Bretz, Andreas

5. Endlich gibt es Handy-Empfang

Verwirrte Kirmesbesuchter, die auf der Suche nach einem Empfangsbalken über die Kirmes stolpern? Nicht in diesem Jahr. Während die Rheinwiesen früher ein einziges Funkloch darstellten, gab es diesmal ausreichend Netzempfang. Vodafone hatte kurz vor Beginn der Kirmes das Gelände mit zusätzlichen Funkmasten versorgt. Eine lohnende Investition. Merle Sievers

6. Die Parade der Schützen war toll

Im Jubiläumsjahr haben die St. Sebastianus-Schützen bei ihrem großen Umzug eine tolle Leistung hingelegt. Die Düsseldorfer müssen es geahnt haben, denn die Jägerhofallee (die Reitallee ist auf der anderen Seite des Hofgartens) war bestens besucht. Das ganze Tschingderassabumm und das stramme Marschieren vor der Ehrentribüne ist an sich schon eindrucksvoll genug, besonders aber kamen die historischen Gruppen an. Das mochte auch, wer mit dem Sommerbrauchtum nur wenig am Hut hat. Uwe-Jens Ruhnau

Impressionen vom Festumzug der Schützen FOTO: Bretz, Andreas

7. Die neue Anordnung macht Spaß

Jedes Jahr den gleichen Weg zu gehen und auf die gleichen Buden an gleicher Stelle zu treffen, ist langweilig. Dass das Team um Thomas König diesmal einiges Altbekanntes neu gemischt hat, sorgt für Abwechslung - beim Bummel über den Rummel. Anke Kronemeyer

Hier geht es zu den FLOPS. 

Quelle: RP
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