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Düsseldorf
Zehn Dinge, die man auf der Rheinkirmes erlebt haben muss

Fotos: Das sind die Fahrgeschäfte und Attraktionen
Fotos: Das sind die Fahrgeschäfte und Attraktionen FOTO: Martin Gerten
Düsseldorf. Am Freitag startet die 114. Auflage der Rheinkirmes in Düsseldorf. Ab dem frühen Nachmittag nehmen Wasserbahn und Co. ihren Betrieb auf. Unser Kirmesteam hat die besten Tipps für den Besuch zusammengestellt.

Eine Fahrt mit der Wildwasserbahn Kaum ein Karussell macht bei Sommerwetter auf der Kirmes mehr Spaß als die Wasserbahn. Die Rheinkirmes hat gleich zwei davon: Der Klassiker, die Wasserbahn "Wildwasser 3", ist traditionell gleich neben der Oberkasseler Brücke aufgebaut. Wer richtig nass werden will, sollte außerdem eine Fahrt auf der "Rio Rapidos" wagen: Wenn man den richtigen Platz im kreisrunden Boot erwischt, kann man sich auf eine kühle Komplettdusche freuen.

Ein Streifzug durch die Bierzelte Fünf Altbier-Brauereien sind wieder mit Zelten und der Uerige mit einem Biergarten vertreten. Dort trifft sich am Abend die Stadt. Jede Brauerei fährt ein anderes Konzept, in vielen Zelten sind Live-Bands zu erleben. Am schönsten ist der Kirmes-Abend, wenn man nicht nur an einer Stelle stehenbleibt, sondern immer mal wieder wechselt, bis man seinen Lieblingsplatz gefunden hat - und natürlich das liebste Altbier.

Erster Rundgang über die Rheinkirmes 2015 FOTO: dpa, mjh kno

Zittern auf der Geisterbahn Abkühlung ohne Wasser, dafür aber mit viel Gänsehaut gibt es auf der Geisterbahn. Drei Stück gastieren auf der Kirmes: die Große Geisterbahn, die Geisterstadt und das Daemonium. Aber welche ist am gruseligsten? Die Antwort ist Geschmackssache, lässt sich deshalb nur selbst herausfinden. Unser Tipp: Wenn die Nerven mitspielen, alle drei nacheinander ausprobieren.

Sich richtig schön die Zähne ruinieren Zu den heimlichen Nutznießern der Kirmes gehören vermutlich die Zahnärzte, jedenfalls finden sich sonst nirgendwo so viele süße Gemeinheiten mit Karies-Beschleuniger. In diesem Jahr auch der "Choco-Kebab", eine Nachbildung des türkischen Klassikers aus Biskuitteig und Schokolade. Aber auch gebrannte Mandeln, kandierte Früchte oder Zuckerwatte erzeugen dieses einzigartige Knirschen, wenn die Zähne mit einer Zuckerschicht belegt sind. Wunderbar.

Rheinkirmes: Das Programm der Bierzelte im Überblick FOTO: Hans-Jürgen Bauer

Das Riesenrad bei Nacht Einen der schönsten Blicke auf Düsseldorf und die bunt leuchtende Kirmes hat man bei Nacht auf dem Riesenrad. Der Vorteil an einem Besuch in der Dunkelheit: Wer Höhenangst hat, kann den Boden nicht sehen. Zu finden ist das Riesenrad auch in diesem Jahr wieder am südlichen Ende des Kirmesplatzes an der Kniebrücke.

Den Festzug der Schützen erleben Ohne die Sebastianer-Schützen gäbe es keine Kirmes. Und der 699 Jahre alte Traditionsverein feiert nicht nur im eigenen Festzelt, sondern zieht an diesem Wochenende wieder durch die Alt- und Innenstadt. Der Höhepunkt ist der historische Festzug am Sonntag, bei dem mehr als 3000 uniformierte Schützen, Musikkapellen, Pferdegespanne und Kutschen beteiligt sind. Der Zug startet gegen 15 Uhr am Joseph-Beuys-Ufer, die Große Parade findet auf der Reitallee statt. (Den Marschweg finden Sie morgen in der RP.)

Fotos: Historische Bilder der Rheinkirmes FOTO: Günther Schmidt

Mit der Kirmesfähre übersetzen Die Fähre feiert in diesem Jahr ihr 15-jähriges Bestehen nach der Wiedereinführung. Ein Glück. Denn der Weg auf dem Wasser ist der schönste zur Kirmes. Die beiden Schiffe pendeln während der Kirmes-Öffnungszeiten zwischen Altstadt-Promenade und Festplatz. Eine Fahrt kostet zwei Euro, für Kinder bis neun Jahre einen Euro.

Den Hangover-Turm testen Für Adrenalin-Junkies ist eine Fahrt mit dem mehr als 80 Meter hohen Free-Fall-Tower quasi obligatorisch. Wer dabei besonders mutig sein will, sollte bei der Fahrt die Hände vom Bügel nehmen - fühlt sich an wie fliegen. Fast genauso viel Bauchkribbeln bereitet der kleine Bruder des Hangover-Turms, der Power-Tower.

Feiern beim Pink Monday An keinem Tag ist die Kirmes so bunt, fröhlich und verrückt wie am Pink Monday, dem Tag der Schwulen und Lesben. Viele Besucher kommen am kommenden Montag ab dem späten Nachmittag verkleidet, am Stand der Schwarzwald-Christel wird bis in die Nacht gefeiert.

Das Feuerwerk bestaunen Wenn das Spektakel losgeht, herrscht eine besondere Atmosphäre: Der Rhein ist gefüllt mit Schiffen. Kirmes, Altstadt und Brücken sind voller Menschen. Und alle blicken nach oben. Der Freitag (24. Juli, 22.30 Uhr) ist ein Kirmes-Abend, den man erlebt haben muss.

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Quelle: RP
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