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Düsseldorfer Rheinkirmes
5 Tipps für den Kirmesbesuch mit Kind

Fotos: Das sind die Fahrgeschäfte und Attraktionen
Fotos: Das sind die Fahrgeschäfte und Attraktionen FOTO: Martin Gerten
Düsseldorf. Kinder lieben die Rheinkirmes – aber Lärm, blinkende Lichter und das Gedränge können für die Kleinsten schnell zum Problem werden. Der Kinderschutzbund hat Empfehlungen für das Wohl der jüngsten Kirmesbesucher herausgegeben.
  1. Den Besuch planen Besonders die Uhrzeit ist entscheidend: Kinder gehen im Gewimmel schnell verloren - und wenn es richtig voll ist, sehen sie eh nur die Hosenbeine des Vordermanns. Empfehlung: Die Kirmes am frühen Nachmittag besuchen - dann ist es ruhiger als am Abend. Kleine Kinder sollten - so die Empfehlung des Kinderschutzbunds - die Kirmes nicht nach 20 Uhr besuchen.
  2. Konsequent bleiben Auch wenn die Versuchung groß ist: Die Altersbegrenzungen an den Karussells und Achterbahnen sollen für die Sicherheit der Passagiere sorgen. Deswegen ist es an vielen Fahrgeschäften auch verboten, ein Kind auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen zu lassen - die Gurte sind nicht darauf ausgelegt. Damit der Kirmesbesuch nicht zu teuer wird, am besten vorher klären, was drin ist: zwei Fahrgeschäfte und eine Leckerei für jeden etwa. Und klarstellen, wie lange der Besuch dauert: "Wenn der große Zeiger hier ist und der kleine da, gehen wir nach Hause".
  3. Das Kind wiederfinden Das Kind ist weg - der größte Schock für alle Eltern. Der Kinderschutzbund rät: an der Innenseite der Kinderbekleidung Name und Telefonnummer der Eltern befestigen. Beim Roten Kreuz gibt es außerdem Papier-Armbänder, auf denen die Infos notiert werden können. Die Experten raten, dem Kind frühzeitig erklären, was es im Notfall tun soll: Ruhe bewahren; einen vertrauenswürdigen Erwachsenen ansprechen, idealerweise einen Polizisten; an einem ausgemachten Treffpunkt warten. 
  4. Auf Kinderwagen verzichten Mit Kinderwagen durchs Gedränge ist eine Qual für Eltern und Kind. Also am besten gar nicht erst mitbringen. Man kann die Geräte aber auch bei der Gepäckaufbewahrung am Nordeingang abgeben. Kindergartenkinder reiten ja sowieso traditionell auf Papas Schultern.
  5. Grenzen respektieren Kinder unter drei Jahren fühlen sich laut Kinderschutzbund auf der Kirmes nicht dauerhaft wohl - besonders abends, wenn es laut und eng ist. "Bitte schützen Sie Ihr Kind vor Stress durch Lärm, grelles Licht und Enge", raten die Kinderschützer. Lösung: Wer unbedingt mit Kleinkind auf die Kirmes will oder muss, plant am besten einen Kurzbesuch am frühen Nachmittag - und danach einen entspannenden Spaziergang auf den Rheinwiesen ein. Das ist vielleicht auch für ältere Kinder ein guter Moment zum Runterkommen.

Noch mehr Infos, Videos und Bilder zur Rheinkirmes gibt es hier.

(hpaw)
 
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