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Düsseldorf
Michi Beck rockte bei Frankenheim

Düsseldorf. Die Kirmessplitter mit einem berühmten DJ, einer Tennislegende in Top-Form und Kirmesbesuch von der DEG.

Die Zeiten, in denen "Kirmes-Musiker" ein Schimpfwort war, sind vorbei. Ein Anzeichen dafür: der Auftritt von niemand Geringerem als Michi Beck (Fantastische Vier) als DJ im prall gefüllten Frankenheim-Zelt am Samstagabend. Zum Schwitzen brauchte der Pionier des deutschsprachigen Hip-Hops die Menge gar nicht zu bringen - das erledigten die hohen Außentemperaturen von allein.

Alle Bilder von seinem Auftritt im "Heimatstrand" finden sie hinter diesem Link auf Tonight.de.

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Der Center Court auf der Kirmes sollte Leute für Tennis begeistern. Bei ihm ist das sicher nicht mehr nötig: "Charly" Steeb (48) war einst ein ganz Großer und feierte vor allem Erfolge mit der deutschen Davis-Cup-Mannschaft. Beim Kirmes-Tennis zeigte er im "Legendenmatch" gegen Karsten Braasch (49), ebenfalls Ex-Profi, dass er immer noch top in Form ist. Kirmes-Architekt Thomas König wertet die Neuheit trotz "ausbaufähiger" Besucherzahlen als Erfolg: "Wichtig war auch die Präsenz im Internet, dort wurden allein 20 Millionen Klicks registriert." Für insgesamt 150 Stunden sei der Court zudem frei nutzbar gewesen, "und diese Kapazitäten waren ganz früh ausgebucht". Ob es eine Wiederholung gibt, sei dennoch völlig offen. Der Organisator, die Agentur Jung von Matt/sports, spricht von einem "medialen Erfolg für den Tennissport und den Rochusclub Düsseldorf".

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Wer dieses Jahr, aus welchen Gründen auch immer, nicht zur Kirmes konnte, konnte als Substitut unseren Instagram-Kanal "Mein Düsseldorf" verfolgen. Käthe Köstlich hat in dem sozialen Netzwerk ihre Woche dokumentiert - und die spielte sich zu einem wesentlichen Teil auf der Kirmes ab. Ihr Lieblingsbild ist die Aufnahme mit center.tv-Chefredakteur Christian Zeelen. "Christian und ich haben immer eine Menge Spaß", sagt Käthe Köstlich.

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Für zehn Tage hat der Fernsehsender Center.tv aus dem Kirmesstudio berichtet - und auch der Hitze auf dem Festplatz getrotzt. Zum Abschluss konnte Moderatorin Randi Blöcker sogar Kirmes-Architekt Thomas König zu einer Fahrt mit dem Riesenrad überreden - obwohl ausgerechnet der Mann, der immer neuen Attraktionen ihre Plätze zuweist, unter Höhenangst leidet. Im Studio zog derweil unter anderem Cornelia Quitsch vom Roten Kreuz (DRK) eine positive Kirmes-Bilanz.

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Auch in diesem Jahr gab es Gerüchte, die Wildwasserbahn werde nicht zurückkehren. Dass der Kirmes-Klassiker irgendwann in einem Freizeitpark bleiben soll, ist wirklich der Plan der Betreiber von der Familie Löwenthal. Konkrete Pläne gibt es aber derzeit nicht - es sieht nach einer Wiederkehr 2017 aus.

(arc/arl/jaw/lai)
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