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Düsseldorf
Wildwasserbahn soll für 2016 komplett umgestaltet werden

Düsseldorfer Rheinkirmes: Panne auf Wildwasserbahn
Düsseldorfer Rheinkirmes: Panne auf Wildwasserbahn FOTO: Christoffer Kleindienst
Düsseldorf. Wenn die Wildwasserbahn im kommenden Jahr wieder in Düsseldorf steht, wird sie ganz anders aussehen: Das Geschäft, eines der größten reisenden in Deutschland, soll generalüberholt und thematisch neu ausgerichtet werden. "Wir haben da so eine Idee", sagt Betreiber Joachim Löwenthal. Von Nicole Scharfetter und Arne Lieb

Spruchreif sei das Ganze zwar noch nicht, aber Löwenthal liebäugelt mit einer Bauernhof-Optik. "Mit gackernden Hühnern", erzählt er. Das würde das Aus für die Minen-Optik mit den hydraulischen Puppen bedeuten.

Fotos: Das sind die Fahrgeschäfte und Attraktionen FOTO: Martin Gerten

Hintergrund ist ein neuer Plan, mit dem die Schausteller das Fahrgeschäft langfristig retten wollen. Nur noch auf drei Festplätzen - neben Düsseldorf die Cranger Kirmes in Herne und das Oktoberfest in München - steht der Koloss, der mit 70 Lkw-Ladungen transportiert werden muss. Für den Rest des Jahres soll die Anlage nun im Allgäu Skyline Park stehen, einem Freizeitpark nahe München, der von den Löwenthals betrieben wird. "Nach Düsseldorf kommen wir aber gern wieder", sagt Nadine Löwenthal.

Nicht nur die 23 Jahre alte Wildwasserbahn wird immer schwerer wirtschaftlich zu betreiben. Grund sind die hohen Kosten für Großgeschäfte. Der Sprit wird teurer, die Standmieten sind hoch, dazu kommen die Strompreise: Da können zehn Tage Rummel für Joachim Löwenthal schnell mal bis zu 150 000 Euro kosten. "Wenn wir das auf unsere Besucher umwälzen würden, müssten wir zehn Euro pro Fahrt nehmen", sagt er. Schon bei einem verregneten Wochenende gehe man ohne Gewinn nach Hause.

So schön war die I love TONIGHT-Party auf der Rheinkirmes FOTO: TONIGHT.de/Joshua Sammer

Auch die Achterbahn-Fans müssen sich nicht sorgen, dass sie sich in Zukunft langweilen werden. "Wenn wir einen Stellplatz bekommen, werden wir wieder da sein", verspricht Rudolf Barth von der Olympia-Bahn, auch ein Relikt aus Zeiten, als die Attraktionen immer größer wurden. Genau wie bei seinem Kollegen von der Wildwasserbahn hat Barth mit den kontinuierlich steigenden Kosten zu kämpfen. Aber: "Wir können und wollen weitermachen", sagt er.

Quelle: RP
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