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Klare Kante gegen miese Wirte

Düsseldorf. stefani.geilhausen @rheinische-post.de

Dass Kellner nach Feierabend sozialabgabenfrei aus dem Portemonnaie entlohnt werden, ist in manchen Gastronomiebetrieben noch immer gang und gäbe. Dass Betriebe ganz auf Buchführung verzichten, offenbar auch - obwohl der Zoll sie in schöner Regelmäßigkeit kontrolliert. Die Kneipendichte in Düsseldorf bringt offenbar immer wieder schwarze Schafe dazu, mit illegalen Mitteln ihren Gewinn zu erhöhen.

Katastrophal fürs Image der ganzen Branche aber sind schwer bewaffnete Türsteher, Alkoholpanschereien und verdreckte Küchen. Es hat sich als probates Mittel erwiesen, dass die zuständigen Behörden gemeinsam kontrollieren, um halbwegs unbürokratisch auf solche Dinge zu reagieren.

Nicht selten heißt es hinterher unter den Kollegen dieser sogenannten Wirte, dass man von dessen Praktiken schon lange gewusst habe. Vielleicht sollten sich auch die Gastwirte und ihre Verbände eindeutig positionieren und auch im direkten Gespräch auf die einwirken, die gegen alle Regeln spielen. Denn sie schaden am Ende dem Ruf der gesamten Gastronomie.

Quelle: RP
 
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