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Düsseldorf
Klaus Hympendahl gestorben

Düsseldorf. Das Meer liebte Klaus Hympendahl und im Meer fand der Weltumsegler jetzt seine letzte Ruhestätte. Bereits am vergangenen Sonntag war er 76-jährig in Buenos Aires an den Folgen einer schweren Bauspeichelentzündung gestorben, teilte nun seine Familie mit. Hympendahl, der leidenschaftlich gern Tango tanzte, besuchte gern dessen Ursprungsland Argentinien. Er hatte bis Ende März bleiben wollen.

Eine andere Leidenschaft, die ihm Bekanntheit einbrachte, war das Segeln. Fünf Jahre lang umsegelte er die Welt. 2008 begab er sich gemeinsam mit dem Selbstbau-Katamaran-Pionier James Wharram auf eine besondere Segeltour: die "Lapita-Voyage". Die Fahrt mit zwei baugleichen Booten, die in ihrer Bauweise den frühen Booten von Südsee-Bewohnern nachempfunden waren, dauerte fünf Monate und führte über 4000 Seemeilen durch das polynesische Inselreich. Am Ende stand ein Triumph: Hympendahl und Wharram konnten die Theorie stützen, dass Menschen die Südsee von Asien und nicht - wie vorher angenommen - von Südamerika aus besiedelt hatten.

Der gebürtige Hamburger und Wahl-Düsseldorfer arbeitete lange Jahre in der Werbung, war Inhaber einer Agentur, Autor von Artikeln über das Segeln und von Büchern über Piraterie.

(vpa)
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