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Kommentar
Kluge Botschaften aus Düsseldorf

Meinung Es sind gleich zwei gute Nachrichten, mit denen Düsseldorf in dieser Woche punkten kann: Via Facebook verkündete das zuletzt restlos versprengte Häuflein des rechtsextremen und islamfeindlichen "Pegida"-Ablegers namens Dügida, keine Demonstrationen mehr veranstalten zu wollen. Gut so.

Dass Düsseldorf bei der Frage, wie man mit Fremden umgeht, völlig anders tickt als Dresden, konnte gestern jeder sehen und fühlen, der am Burgplatz oder den anderen 13 Standorten Giorgio Moroders Ohrwurm "Hand in Hand" mit summte. Manchem mag das kitschig vorkommen, anderen fehlt das Rebellische der Kölner "Arsch huh"-Konzerte. Aber statt zu mäkeln, dürfen die Bürger stolz auf beide Botschaften sein. Sie füllen das Reden von rheinischer Offenheit und Toleranz mit Leben. Düsseldorfer grenzen nicht aus, sie nehmen Menschen nicht nur auf, sondern auch an. joerg.janssen @rheinische-post.de

Quelle: RP
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