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Kommentar
Kreativ gegen gedankenlos

Meinung | Düsseldorf. Damit Falschparker niemanden mehr in Gefahr bringen, braucht es eine Verhaltensänderung - und die stimuliert man nicht mit stumpfen Verboten, sondern kreativen und pragmatischen Ideen.

Es wird wohl niemand unterstellen wollen, dass Autofahrer bewusst so parken, dass sie Kinder in Gefahr bringen. Das ist den meisten, die in den fünf Metern vor dem Zebrastreifen eine freie Lücke sehen, wahrscheinlich einfach nicht bewusst. Wenn die Feuerwehr mit ihren Großfahrzeugen demonstriert, wie viel Platz sie zum Leben retten auch in Wohngebieten braucht, ist die Betroffenheit meist auch groß - aber bei der nächsten längeren Parkplatzsuche dann auch wieder vergessen.

"Verhaltensänderung" ist ein feines Wort, das unsere Gesellschaft auch in anderen Punkten dringend nötig hätte. Bloß die Umsetzung klappt selten. Wenigstens bei den Falschparkern aber gibt es ganz praktische Ansätze, eine Verhaltensänderung zu bewirken. Der frühere Vizechef des Amts für Verkehrsmanagement war da sehr kreativ und hat in besonders kritischen Fünf-Meter-Bereichen durchs Aufstellen von Fahrradständern Tatsachen geschaffen, die das Falschparken schlicht unmöglich machen. Wir brauchen mehr solche Ideen.

Quelle: RP
 
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