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Düsseldorf
Kreitenplatz in Mörsenbroich bleibt ein Ärgernis

Düsseldorf. Politiker der Bezirksvertretung 6 kritisieren verwahrlosten Zustand. Keine zusätzliche Annahmestelle für Grünschnitt. Von Julia Brabeck

In der vergangenen Sitzung der Bezirksvertretung 6 kam es zu einigen Entscheidungen von Bedeutung. Grünschnitt Im Stadtbezirk 6 wird keine zusätzliche Annahmestelle für Grünschnitt eingerichtet. Die BV6 hatte einstimmig einen Antrag verabschiedet, mit dem die Verwaltung gebeten wurde, zu prüfen, ob von Frühjahr bis Herbst eine zusätzliche Abgabestelle für Gartenabfälle in Rath oder Mörsenbroich eingerichtet werden könne. Vorgeschlagen wurde als Standort der Rather Schützenplatz.

Die Verwaltung lehnt dies aber ab, da dadurch mehr Gebühren erhoben werden müssten. Zudem sei eine Konzentration solcher Angebote auf ein Gebiet aus gebührenrechtlicher Sicht nicht empfehlenswert. So besteht neben den Recyclinghöfen bereits eine regelmäßige Abgabemöglichkeit auf dem Großmarktgelände in Derendorf. Außerdem können Bürger an vier Zusatzterminen im Jahr ihren Grünschnitt an Sammelpunkten in Angermund, Eller, Hubbelrath, Rath, Unterbach und Wersten abgeben.

Kreitenplatz Erneut haben die Politiker einen Antrag zur besseren Pflege des so genannten Kreitenplatzes an der Münsterstraße gestellt, da sich die Beschwerden von Anwohnern häufen würden. Die von der Verwaltung veranlasste wöchentliche Leerung der dortigen Mülleimer und die Reinigung der Anlage würde nicht ausreichen. Das Hauptproblem sei der vollkommen verwahrloste Randstreifen sowie ein defekter Zaun. Die Sitzgruppe sei zudem vermoost. Außerdem werde der Bereich rund um die Kleidercontainer zur illegalen Lagerung von Sperrmüll und Unrat benutzt, da die Grünfläche neben dem Container schlecht einsehbar sei.

Die Verwaltung soll deshalb einen neuen Standort für den Container suchen und das gesamte Konzept zur Wartung und Pflege des Platzes überprüfen, der eigentlich ein Treffpunkt im Stadtteil sein soll. Medical Center Die Bezirksvertretung 6 hat einem Bauantrag für die Errichtung eines "Medical Centers" an der Klaus-Bungert-Straße zugestimmt. Geplant ist der Neubau einer Tagesklinik mit der zusätzlichen Nutzung als Krankenhaus für Kurzaufenthalte von bis zu sechs Tagen.

Außerdem wird noch eine Apotheke im Erdgeschoss eingerichtet. Das Gebäude soll sieben Etagen plus ein Staffelgeschoss erhalten und bekommt eine geschwungene Form. Vorgesehen sind viele große verglaste Flächen.

Quelle: RP
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