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Düsseldorf
Krisentreffen im Rathaus zur Schauspielhaus-Schließung

Beispiele für Subventionen in Düsseldorf
Beispiele für Subventionen in Düsseldorf FOTO: dpa, fg fpt
Düsseldorf. Die Spitzen der Stadtverwaltung, Vertreter der "Kö-Bogen II"-Investoren um den Architekten Christoph Ingenhoven und Schauspiel-Intendant Wilfried Schulz haben am Mittwochabend im Rathaus über die Folgen der längeren Schauspielhaus-Schließung gesprochen.

Wie berichtet, kann das derzeit wegen eines Umbaus gesperrte Haus nicht wieder zur Spielzeit 2017/2018 bezogen werden, wie zuletzt geplant gewesen war. Möglicherweise bleibt es ein ganzes weiteres Jahr geschlossen. Zu den Ergebnissen des Treffens will man sich heute äußern.

Der Grund sind Verzögerungen beim so genannten Ingenhoven-Tal, das eine Randbebauung des Gründgens-Platzes und einen Neubau der Tiefgarage unter dem Platz vorsieht. Weil der städtebauliche Vertrag zwischen Stadt und Investor noch nicht fertig ist, wird die Politik vermutlich erst Mitte September über den Bebauungsplan entscheiden. Oberbürgermeister Thomas Geisel hatte bereits Anfang Juli den Beschluss in den Stadtrat bringen wollen, doch dafür gibt es keine Mehrheit.

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Vorher soll es am 7. Juni, um 18.30 Uhr im Haus der Universität eine Infoveranstaltung zur Bebauung und Neugestaltung des Gründgens-Platzes geben. Im Planungsausschuss drängte Astrid Wiesendorf (Grüne) darauf, dann "ehrlichere Ansichten" der begrünten Gebäude zu zeigen, nämlich auch von Herbst und Winter. Umstritten sind auch vorgesehene Stufen und ein Springbrunnen auf dem Platz.

(arl/dr)
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