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Wehrhahn-Linie in Düsseldorf
Krisentreffen zu U-Bahn-Rolltreppen

Hier wird an der Wehrhahn-Linie noch gebaut
Hier wird an der Wehrhahn-Linie noch gebaut FOTO: Ines Räpple
Düsseldorf. Das Unternehmen Otis hat noch bis zum Ende des Monats Zeit, die Probleme mit den Rolltreppen in den Stationen der Wehrhahn-Linie zu beheben. Diese Frist haben Vertreter der Stadtspitze und des Rheinbahn-Vorstands mit der Geschäftsführung der Firma gestern bei einem Krisentreffen vereinbart.

Dem Vernehmen nach hat Otis alle Forderungen akzeptiert und ein umfangreiches Programm beschlossen, damit etwa die Treppen und die Handläufe einwandfrei funktionieren. In den U-Bahnhöfen befinden sich 36 Rolltreppen von Otis sowie etwa zwei Dutzend Treppen von ThyssenKrupp.

Die Probleme waren direkt nach der Eröffnung der Wehrhahn-Linie Mitte Februar aufgetreten. Damals zeigte sich, dass die Rolltreppen zu sensibel auf Erschütterungen reagierten und deshalb stehen blieben. Zunächst vermutete Otis den Fehler in der Software. Als diese verändert war, zeigte sich zunächst auch eine Besserung, dann aber schnellten die Fallzahlen wieder auf das alte Niveau. Nun gilt ein Schalter als die Quelle des Übels. Diese müssen bei allen Treppen ausgebaut und -getauscht werden. Dies soll in der nächsten Woche geschehen und diese "Kinderkrankheit" der Wehrhahn-Linie beseitigen.

(hdf)
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