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Düsseldorf
Kritik am neuen städtischen Integrationsamt

Düsseldorf. Heftiger Schlagabtausch im Integrationsrat: Bei der Präsentation des neuen Amtes für Integration, in dem etwa 400 städtische Mitarbeiter arbeiten sollen, musste sich Flüchtlingsbeauftragte Miriam Koch (sie könnte die Leitung dieses Amtes übernehmen) kritischen Fragen stellen.

Dabei ging es um die Zusammensetzung des Amtes. Zu der neuen Behörde werden eine Abteilung des Sozialamtes, die Ausländerbehörde sowie kleinere Einheiten wie die Kommunale Integrationsstelle und das Büro der Flüchtlingsbeauftragten zusammengefasst. Während die Grünen mit Blick auf unbegleitete minderjährige Flüchtlinge nach der Rolle der Jugendhilfe fragten (sie wird beim Jugendamt bleiben) kritisierte CDU-Ratsherr Pavle Madzirov, dass die Wirtschaftsförderung außen vor bleibe.

"Das hat nicht mehr viel mit dem von der Politik angestoßenen ,Welcome Center' für sämtliche neu nach Düsseldorf ziehende Menschen zu tun", bemängelte er. Koch ("mehr Sachlichkeit hätte der Debatte gut getan") hält dagegen: Man könne Beispiele wie Wuppertal nicht kopieren. "Wir sind unsere eigenen Experten und dürfen unsere eigenen Modelle aufstellen."

(jj)
 
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