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Düsseldorf-Süd
Kütbach gegen seinen Ex-Verein

Düsseldorf-Süd. In der Kreisliga A kommt es zum Duell zwischen Urdenbach und dem GSV.

Ein Lokalderby steht in der Kreisliga A zwischen dem TSV und dem GSV auf dem Programm, während Wersten Hilden 05/06 empfängt.

TSV Urdenbach - Garather SV Eigentlich hatten sich die Fußball-Freunde aus dem Düsseldorfer Süden auf ein Duell mit Brisanz gefreut, wenn am zweiten Spieltag der Kreisliga A der TSV Urdenbach den Garather SV erwartet. Zum einen, weil es unmittelbare Nachbarn sind, zum anderen, weil beim TSV neben Ex-GSV-Trainer Mike Kütbach auch sieben Akteure des GSV-Teams aus dem Vorjahr stehen. Doch Brisanz dürfte kaum aufkommen, wenn am Samstag (16 Uhr, Woermannstraße) das Süd-Duell von Schiedsrichter Stefan Katz angepfiffen wird. Obwohl die Favoritenrolle eindeutig bei den Platzherren liegt, war man bei den Urdenbachern vorsichtig und wird ein paar Euro mehr ausgeben, als üblich. Denn neben dem Unparteiischen Katz vervollständigen noch zwei Schiedsrichter-Assistenten - Erik Leicht und Gordano Jutzie - das angeforderte Schiedsrichter-Gespann. Damit niemand ein Risiko eingeht, falls es zu einem Duell auf Augenhöhe oder zu einem mit härterer Gangart wird. Was angesichts der Ergebnisse des ersten Spieltages nicht zu erwarten ist. Der GSV unter Coach Sven Schröder unterlag gegen Sparta 0:21. Und so mancher Fußball-Fan glaubt schon nicht mehr daran, dass die Garather, wenn es so weitergeht, die Saison durchstehen.

Mike Kütbach warnte unter der Woche seine Kicker trotzdem mehrfach: "Wir tun gut daran, die Garather ernst zu nehmen." GSV-Trainer Schröder weilt im Urlaub, argumentiert aber optimistisch: "Wir sind vernünftig aufgestellt. Es sind noch einige Spieler in Urlaub. Und der TSV hat im Gegensatz zu Sparta keine Profis im Team und ist auch nicht so stark einzuschätzen." Garaths Fußball-Obmann Wolfgang Danowski vertritt Schröder am Spielfeldrand. SV Wersten - Hilden 05/06 Aufsteiger SV Wersten und Trainer Dirk Engel hoffen, dass Tim Würde, Marius Lippa und Sascha Herrmanns wieder einsatzfähig sind. Denn das Trio fehlte beim 3:3 zum Saisonstart bei DJK SF Gerresheim gewaltig. Fehlen wird Sonntag Kapitän Dominik Russek, der für sein "Grobes Foul" in Gerresheim die Rote Karte sah und nun für vier Spiele gesperrt ist. Vorstandsmitglied Uwe Grüters ist Optimist, wie er in Gerresheim nach dem Schlusspfiff kundtat: "Mit der Einstellung von heute sollten wir gegen Hilden gewinnen, zumindest aber nicht verlieren."

(T.B.)
 
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