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Freizeit-Tipp
Adrenalin pur beim Laser-Spiel

Düsseldorf. In Ratingen kann die Fun-Sportart Lasertag ausprobiert werden. Teamgeist, Nervenstärke, taktisches Geschick und Schnelligkeit führen dabei zum Sieg. Von Julia Brabeck

Sich einmal wie Tom Cruise in Mission Impossible fühlen? Das ist beim Funsport Lasertag möglich. In Ratingen Homberg gehört zu der großen Indoor-Freizeitanlage "Funky-Town" eine 650 Quadratmeter große Halle, in welcher das Teamspiel von der Firma Ultimate Laser angeboten wird. Bis zu vier Gruppen spielen dort gegeneinander und müssen versuchen, sich mit Lasergeräten, genannt Phaser, abzutreffen. Dabei steht Schnelligkeit, taktisches Geschick und Zusammenarbeit im Vordergrund.

Jeder Mitspieler erhält eine Spezialweste. Felder auf der Brust, am Rücken und auf den Schultern sind die Ziele und müssen später anvisiert werden. Alle anderen Körperteile bringen keine Punkte. "Die Spieler sollen auch nicht in das Gesicht der Gegner schießen, auch wenn der Laser absolut ungefährlich für die Augen ist", sagt Geschäftsführer Ali Karimi.

Bis zu 16 Personen in insgesamt vier Teams können gleichzeitig an einer Spielrunde teilnehmen. "Optimal sind aber zwölf Personen", sagt Karimi. Unterscheiden können sich die Gruppen an der unterschiedlichen farbigen Beleuchtungen an den Westen. Dennoch kommt es im Eifer des Gefechts oft genug vor, dass ein Spieler in den nur wenig erhellten Räumen mit lauter Musik aus Versehen auch seinen eigenen Partner trifft. Ärgerlich, denn dann gibt es Minuspunkte und zudem muss jeder Getroffene immer für 15 Sekunden pausieren. In dieser Zeit erlöschen die Lichter der Weste und der Phaser ist gesperrt.

Am Besten nutzt man diese Zeit, um sich ein gutes Versteck zu suchen, von dem aus neu gestartet werden kann. Bis es so weit ist, ermuntert aber eine Stimme pausenlos: "Dont give up, gib nicht auf." Zwölf Minuten dauert jede Spielrunde. Hört sich zunächst kurz an, aber nach dieser Zeitspanne ist eine Pause gar nicht schlecht. Denn in der Regel sind die Spieler ständig in Bewegung und die Halle ist groß, die Wege durch viele Räume mit Fenstern, Trennwänden, künstlichem Nebel, Laserscheinwerfern, Klettergeräten, völlig dunklen Abschnitten und vielen Dekorationen lang. Da kommen die Spieler schnell ins Schwitzen und das Adrenalin bei der spannenden Aktion sorgt zusätzlich für Herzrasen. Wer die Spannung noch steigern will, kann auch andere Spielvarianten wählen, beispielsweise eine Runde in völliger Dunkelheit absolvieren.

Am Ende jeder Spieleinheit wird es dann interessant, denn dann erhält jeder Spieler einen Computerausdruck mit der Auswertung des Spiels. Jeder Teilnehmer bekommt seine erreichte Punktzahl genannt und zudem kann er sehen, wer ihn wie oft getroffen hat (dafür werden jeweils 50 Punkte abgezogen) und wen er selber aus dem Spiel befördert hat, wofür es jeweils 100 Pluspunkte gibt.

Lasertag ist ab 16 Jahren und mit Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten ab 13 Jahren erlaubt. Für jüngere Besucher der 4000 Quadratmeter großen Indoor-Spielhalle gibt es aber einen kindgerechten kleineren und nicht so dunklen Bereich, in dem die Jungen und Mädchen das Spiel ausprobieren können, das besonders bei Geburtstagsgesellschaften sehr beliebt ist.

Die Kinder erhalten dort auch keinen Phaser sondern einen großen Ring, mit dem der Laser ausgelöst wird. "Wir wollen den Kindern nichts in die Hand geben, das waffenähnlich ist", sagt Karimi. Wem das dennoch zu kriegerisch ist, hat aber im Funky Town noch zahlreiche andere Möglichkeiten, sich zu amüsieren und auszutoben. Dort gibt es unter anderem verschiedene Hüpfburgen, ein großes Kletterlabyrinth, Riesenrutschen, Trampolinanlagen, ein Feld für Hallenfußball und unterschiedliche Kinder-Fahrzeuge.

Quelle: RP
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