| 00.00 Uhr

Düsseldorf
Chefdirigent Ádám Fischer atmet auf - in Kopenhagen

Düsseldorf. Ádám Fischer, der neue Chefdirigent der Düsseldorfer Symphoniker, wird in der kommenden Woche in der Tonhalle das "Deutsche Requiem" von Johannes Brahms dirigieren. Es ist gleichzeitig das erste Menschenrechtskonzert unter seiner Leitung; der Menschenrechtspreis wird dann an "Ärzte ohne Grenzen" überreicht (Dienstag, 8. März, 20 Uhr). Von Wolfram Goertz

Es singt der Chor des Städtischen Musikvereins, es spielen die Düsseldorfer Symphoniker. Solisten sind Antonia Bourvé (Sopran) und Lauri Vasar (Bariton).

In den vergangenen Tagen hatte Fischer allerdings eine Baustelle im nahen Ausland, die ihn Nerven kostete und dann aufatmen ließ. Das in seiner Existenz gefährdete Nationale Dänische Kammerorchester lebt dank Zuwendungen dreier dänischer Stiftungen - zumindest projektbezogen - weiter und plant mit Fischer, seinem Chefdirigenten, einen Beethoven-Sinfonien-Zyklus.

Der Zyklus hat jetzt in Kopenhagen begonnen und soll über drei Jahre realisiert werden. Er umfasst Konzerte und Tonträger. Das Orchester will sich zu einem privat finanzierten Klangkörper verwandeln. Finanziell engagiert haben sich die Stiftungen A. P. Møller Fonden, Louis-Hansen Fonden und Augustinus Fonden. Sie ermöglichen auch Musikvermittlungsprojekte und einen Schubert-Schwerpunkt.

Bislang verfügte das Orchester über 42 feste Stellen. In der neuen Struktur werden die Musiker nur noch projektbezogen engagiert.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Düsseldorf: Chefdirigent Ádám Fischer atmet auf - in Kopenhagen


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.