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Veranstaltungs-Tipps
Der Mai hat ein volles Programm

Düsseldorf. Der Wonnemonat Mai ist voll mit Höhepunkten wie der JazzRally, dem Japan-Tag, dem Schumannfest und dem Jubiläumsgastspiel von Circus Roncalli. Von Dagmar Haas-Pilwat

Jazz Rally Das Festival mit 80 Konzerten und rund 500 Musikern auf mehr als 30 Bühnen an vier Tagen ist in Europa einmalig. Vom 12. bis zum 15. Mai verwandelt Düsseldorf sich bereits zum 24. Mal in eine swingende und tanzende Stadt. Rund 300.000 Besucher werden erwartet. "Wir präsentieren alle Spielarten des Jazz, aber auch Funk, Soul und Blues mit lokalen und internationalen Größen", sagt Otto Lindner vom Veranstalter Destination Düsseldorf.

Zu den Highlights zählen die Auftritte von Earth, Wind & Fire Experience, Wolfgang Haffner, der mit seinem All Star Quartett auf die schwedische Sängerin Viktoria Tolstoi triff, Meret Becker mit der "singenden Säge", der Soul-Shootingstar Seven und der italienische Sänger Mario Biondi. Mit von der Partie sind zudem die diesjährigen Gewinner des Sparda Jazz Award. Japan-Tag Europas größtes Fest der japanischen Kultur macht die Vielfalt des Landes erlebbar.

Entlang der Rheinuferpromenade erwartet die Gäste am 21. Mai zum 15. Mal ein vielfältiges Angebot aus Musik, Tanz, Sport und Kulinarik sowie zahlreiche Informations- und Mitmachzelte. Auf drei Bühnen werden die traditionelle und die moderne japanische Kultur sowie typische Sportarten vorgestellt. Den Abschluss bildet ab 23 Uhr das japanische Höhenfeuerwerk. Es wird das Thema "Bäume, Blumen, Tiere - die Welt der Natur" in Szene setzen.

Schumannfest In knapp vier Wochen startet das 14. Schumannfest. Vom 20. Mai bis 8. Juni widmet sich das Festival den Künstlern, die unter dem Einfluss existenzieller Situationen beachtliche Werke geschaffen haben - als Zeugen des Weltgeschehens und des persönlichen Erlebens. Die Explosion des Tambora und das darauffolgende "Jahr ohne Sommer" 1816 haben das Europa der Romantik geprägt. Eine Aschewolke verdunkelte den Himmel und beflügelte Endzeitfantasien.

Und die Kunst: Bei Kulturschaffenden des 19. Jahrhunderts findet sich die Asche des Tambora auf und zwischen den Zeilen: Bei William Turner, Mary Shelley, Lord Byron, Schubert und natürlich bei Schumann: Er erlebte die Verdunkelung der Welt als Sechsjähriger. Beim Eröffnungskonzert treffen Schumann-Vorkämpfer und -Verehrer aufeinander: Gidon Kremer und Mikhail Pletnev bieten mit dem preisgekrönten Russischen Nationalorchester ein nie gehörtes Schumann-Programm.

Reise zum Regenbogen Auch nach 40 Jahren Zirkuszauber ist Roncalli-Direktor Bernhard Paul nicht müde, die Kunst in seiner Manege immer wieder neu zu erfinden. "Die ganze Welt haben wir umrundet und Karawanen ausgesandt. Von Moskau bis Havanna waren sie unterwegs, um verborgene Talente zu finden", sagt Paul. Das Jubiläum ist für ihn auch eine Reise in die Vergangenheit. Er begrüßt neben den vielen jungen Talenten auch Stars in der Manege, die Roncalli in all den Jahren begleitet haben.

Der Zirkusdirektor verspricht dem Publikum auf der "Reise zum Regenbogen" ein großes Fest der Sinne und Emotionen.

Quelle: RP
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