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Düsseldorf
Die Talentschmiede

Düsseldorf: Die Talentschmiede
Katharina Rosenfelder aus der Düsseldorfer Oboenklasse von Prof. Kai Frömbgen bereitet sich vor. FOTO: Dies ner
Düsseldorf. Neuer Bewerber-Rekord beim internationalen Aeolus-Bläserwettbewerb.

Für den internationalen Aeolus-Wettbewerb gibt es bei der nunmehr zehnten Auflage einen Bewerber-Rekord in den Fächern Oboe, Fagott und Saxofon: 275 junge Musiker haben sich angemeldet. 109 Saxofonisten, 95 Oboisten und 71 Fagottisten wollen sich im September der Jury stellen. In diesen Jubel mischt sich die erfreuliche Tatsache, dass der Gewinner des Jahres 2014, der Slowene Blaz Sparovec, soeben Solo-Klarinettist beim Gürzenich-Orchester Köln geworden ist.

Die hohe Zahl der Bewerber führt Initiator Sieghardt Rometsch darauf zurück, dass es in der renommierten World Federation of International Music Competitions in diesem Jahr keine andere Veranstaltung für Fagott und Saxofon gibt: "Wer mit diesen Instrumenten an einem Wettbewerb teilnehmen möchte, kommt an uns nicht vorbei."

Die Bewerber für den Aeolus-Wettbewerb 2015 kommen diesmal aus 42 Ländern. Besonders stark sind Deutschland, Japan, China, Korea, Frankreich, Polen, Russland, Spanien, Ukraine und die USA vertreten. Die Oboe ist das weiblichste Instrument: 57 Prozent der Bewerber sind Frauen. Beim Saxofon dominieren die Männer mit 68 Prozent, beim Fagott mit 61 Prozent.

Der Startschuss fällt am 14. September in der Robert-Schumann- Hochschule. Der Wettstreit ist öffentlich, dauert fünf Tage und umfasst vier Runden. Das Finale findet am 20. September um 11 Uhr in der Tonhalle statt. Dort müssen sich die drei besten jungen Musiker als Solisten in einem Konzert mit den Düsseldorfer Symphonikern unter Leitung von Martin Fratz bewähren. Es geht um Preisgelder in Höhe von 30 000 Euro.

Das Preisträgerkonzert wird vom Deutschlandfunk als Medienpartner des Aeolus-Wettbewerbs aufgezeichnet und am 6. Dezember um 21.05 Uhr als "Konzertdokument der Woche" gesendet. Zudem wird das Preisträgerkonzert als Livestream weltweit übertragen und kann anschließend im Internet jederzeit abgerufen werden.

www.aeoluswettbewerb.de

Quelle: RP
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