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Location-Tipps
Die versteckten Terrassen

Düsseldorf. Nichts ist schöner, als an einem lauen Sommerabend draußen zu sitzen. Dabei gibt es zahlreiche Terrassen, die von außen gar nicht erkennbar sind. Von Birgit Wanninger, Julia Brabeck und Holger Lodahl

Es gibt sie tatsächlich, die wunderschönen Außenterrassen, von denen mancher gar nichts weiß, weil sie von den Eingängen der Restaurants gar nicht zu erkennen sind. Hier eine Auswahl.

Das Restaurant "Andrej's Oysterbar" in Oberkassel ist bekannt für seine Fisch- und Meeresfrüchte-Spezialitäten. Das schick eingerichtete Lokal ist schmal und lang. Hinten an der Küche führt eine Treppe in einen Hinterhof, den Restaurant-Inhaber Andrej Urosevic hat umbauen lassen. Nun kann die Terrasse sogar bei schlechtem Wetter genutzt werden, weil bei Bedarf eine Markise ausgefahren wird. Und das Kulinarische? Zu den Klassikern zählen Austern: zehn Sorten (ab 2 Euro bis 5 Euro pro Stück) und unterschiedliche Zubereitungsarten. Empfehlenswert ist die hausgemachte Hummersuppe (14 Euro) und der Fang des Tages.

Fans der griechischen Küche lieben das Askitis an der Herderstraße. Hinter dem großen zweigeteilten Raum des Restaurants befinden sich eine riesige Terrasse und ein Wintergarten mit insgesamt 60 Plätzen. Dort kann der Gast bei schönem Wetter griechische Klassiker und mediterrane Besonderheiten probieren. Vor allem Fischfreunde kommen auf ihre Kosten. Aber auch an den Mezedes, den kleinen Appetithappen (ab 3 Euro) kann man die Vielfalt der griechischen Küche genießen und sich daran satt essen. Für Weinliebhaber gibt es mehr als 100 nicht alltägliche Tropfen aus Griechenland.

Ausschlaggebend für den Umzug von der Wielandstraße an die Nordstraße war unter anderem die versteckte Terrasse: Passanten können sie höchstens erahnen, wenn sie in das Restaurant Ratatouille blicken. Die Terrasse mit 52 Plätzen hat Küchenchef und Inhaber Sam Keshvari mit viel Grün gestaltet. Dort können die Gäste französische Küche genießen: Krustentiere und Innereien gibt es ebenso wie Austern (3,50 Euro) und Foie gras (17,90) - selbstverständlich selbst gemacht. Das gilt auch für die Hummersuppe (9,80), die der Chef Hummer-Cappuccino nennt.

Einen großen Standortvorteil genießt Deans Bistro, das Restaurant-Café am Tanzhaus NRW im Innenhof. Die Gäste können auf der Terrasse mit den rund 60 Plätzen fast unverstellt die Sonne genießen. Es herrscht immer ein reges Treiben und eine lockere Atmosphäre. Schon mittags kommen viele Angestellte aus der Nachbarschaft in das Bistro, um sich mit einem Gericht von der täglich wechselnden Mittagskarte zu stärken, das von den überaus freundlichen Servicekräften schnell gebracht wird. Ein Holzfäller-Steak etwa mit Bratkartoffeln kostet mittags 6,80 Euro, Spaghetti Carbonara am Abend 8,80 Euro.

Das Restaurant Shabby Chic an der Wupperstraße nahe dem Medienhafen ist nur zu erreichen durch die etwas unauffällige Einfahrt. Dort scheint die Terrasse kaum mehr ein Teil der Großstadt zu sein: Bei viel Grün und unter einem großen Baum ist es still. Serviert werden Speisen wie Risotto, Fisch, Fleisch und einige vegetarische Gerichte sowie gute Weine. Im Inneren stehen typische Shabby-Chic-Möbel: gebraucht zwar, aber in gutem, fast schon antiquarischen Zustand und etwas kurios zusammengerückt.

Quelle: RP
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