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Das sind die Geheimtipps für das Düsseldorf Festival

Düsseldorf Festival 2015: Das sind die Geheimtipps
Die Band Jambinai ist mit der Mischung aus traditionell asiatischen Klängen und Heavy-Metal-Punk auf der Erfolgsspur. FOTO: Düsseldorf Festival
Düsseldorf. Zu einer Tour durch Musik und Kultur lädt das Düsseldorf Festival ein. Es gibt an 14 Spielorten viele Erstaufführungen und Experimente. Von Holger Lodahl

Daniel Schnyder Quartett Mit Sopran- und Tenorsaxofon, Altflöte, Vibrafon, Bass und Schlagzeug machen sich Daniel Schnyder und seine Musiker auf zu einer musikalischen Tour durch die Geschichte des Jazz. Dabei packt der Schweizer Schnyder so manches aus, was er in den vergangenen 30 Jahren geschrieben hat: klassische Arrangements, Latin American Grooves und Ethnic Music sowie berühmte Standards von Coltrane bis Horace Silver. Mit Schnyder im Scheinwerferlicht des Düsseldorf Festivals stehen Thomas Dobler, Nico Brandenburg und Ralf Gessler.

Schnyers Bühne ist am Samstag, 19. September, im Foyer der Deutschen Bundesbank. Jambinai Die koreanische Band mischt asiatische Klänge mit psychedelischem Heavy-Metal-Punk. Klassische koreanische Instrumente sind vorherrschend und vermischen sich mit elektronischen Loops und metallischen Beats. Mit diesem Mix aus fernöstlichen Traditionen und westlichem Lifestyle verpassen Bomi Kim (Gesang), Ilwoo Lee (Gitarre) und Eunyong Sim (Gesang) der Musik ihres Heimatlandes einen neuen Stil, für den Jambinai national ausgezeichnet wurden und den sie nun international präsentieren.

Am Sonntag, 13. September, stehen sie im Theaterzelt auf dem Burgplatz auf der Bühne. Dreamers' Circus Das Trio will mit skandinavischem Folk, klassischer Musik von Verdi und eigenen Kompositionen begeistern. Mit ihrem Motto "Raus aus der Traditionsecke, rein in die Gegenwart" haben sich die Dänen Nikolaj Busk und Rune Tonsgaard Sorensen und der Schwede Ale Carr in ihren Heimatländern den Ruf erspielt, sie seien die Erneuerer der nordischen Volksmusik.

Mit Geige, Klavier, Akkordeon und Zither durchwandern sie musikalische Welten und Zeiten zwischen Rockmusik, Global Pop und Symphonieorchester. Am 17. September, tritt "Dreamers' Circus" im Maxhaus auf. Nicolao Valiensi Der Komponist macht aus toskanischen Blas-Kapellen und der archaischen Klangwelt Korsikas ein surreales Werk für Blechbläser, Akkordeon, Tamburin und Gesang. 40 Musiker stehen für Valiensis Komposition vor dem Publikum und wollen mit der Verbindung aus Oper, Traditionsmarsch und Jazz überraschen.

Das etwa 120 Minuten dauernde Konzert ist am Freitag, 25. September, im Haus der Ärzteschaft zu erleben. Markus Stockhausen und Tara Bouman Die Klarinettistin und der Trompeter erfinden Musik in jenem Moment, in dem sie auf der Bühne stehen. Die Musiker sind so gut aufeinander eingespielt, dass jedes Konzert eine Uraufführung ist und niemals wiederholt werden kann. Das Duo folgt ganz seinem Inneren, reagiert auf die Akustik im Raum und auf die Schwingungen des Publikums.

Am Samstag, 26. September, zeigen Markus Stockhausen und Tara Bouman ihre musikalische Kunst in der Johanneskirche.

Quelle: RP
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