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Düsseldorf
Förderpreise für vier Künstlerinnen

Düsseldorf. Die eine will sich neue Mal-Utensilien kaufen, die andere Inspirationen bei einer Kunstreise nach Italien sammeln. Auf jeden Fall wollen die vier in Düsseldorf lebenden Stipendiatinnen Talisa Lallai, Katja Seib, Astrid Styma und Birde Vanheerswynghels, die mit dem Baker- Tilly-Roelfs-Förderpreis ausgezeichnet wurden, das mit insgesamt 12.000 Euro dotierte Stipendium nutzen, um sich künstlerisch weiterzuentwickeln. Und das ganz ohne irgendeinen finanziellen Druck. Von Dagmar Haas-Pilwat

"Ein Stipendium ist seit jeher die beste Art, die es Künstlern eine Zeit lang ermöglicht, sich frei ihrer künstlerischen Arbeit zu widmen. Dies ist für den Schaffensprozess bildender Kunst wichtiger als lukrative Ankäufe bereits in jungen Jahren", betonte Gil A. Bronner, Sammler und Leiter der familieneigenen Stiftung, bei der Verleihung im KIT - Kunst im Tunnel.

"Weil Kultur eine wichtige Stütze für Demokratie und Wirtschaft ist, die sich entfalten sollte, fördern wir seit acht Jahren gezielt die Kreativität und die Arbeit junger Künstler aus den Bereichen Videokunst, Bildhauerei sowie Malerei, die an der hiesigen Kunstakademie oder einer anderen Kunsthochschule studiert haben", erklärte Rüdiger Reinke, Partner am Düsseldorfer Standort des Beratungsunternehmens Baker Tilly Roelfs. Er sicherte zugleich zu, dass das privatwirtschaftliche Engagement auf jeden Fall für drei weitere Jahre bis einschließlich 2018 fortgesetzt werde.

Gertrud Peters, künstlerische Leiterin des Ausstellungsraums KIT, betonte die Bedeutung eines solchen Stipendiums, das nicht an Bedingungen gebunden sei und den Künstlern direkt zugute komme.

Quelle: RP
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