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Gastro-Tipp
Griechisch essen: Üppig und deftig

Düsseldorf. Das griechische Restaurant Hermes hat sich seit seinem Umzug aus der City erfolgreich in Bilk etabliert. Die Portionen sind etwas für Viel-Esser. Von Beate Werthschulte

Mehr als 30 Jahre lang war das griechische Restaurant Hermes an der Adersstraße beheimatet. Weil dort ein Hotel gebaut wurde, konnte der Mietvertrag nicht verlängert werden, das Restaurant musste sich eine neue Bleibe suchen. An der Vehlingshecke, direkt neben dem Südfriedhof gelegen, wurden die Inhaber Katerina Trianti und ihr Mann Vasileios Dimitriou fündig. Zwar ist der neue Standort mit 65 Plätzen deutlich kleiner, dafür gibt es aber eine ruhige und gemütliche Terrasse für rund 30 Gäste mit herrlichem Blick auf den Park des Südfriedhofs.

Schnell hat sich "der neue Hermes", obwohl eigentlich zum Stadtteil Bilk gehörend, zum Lieblingsgriechen der Fleher und Volmerswerther entwickelt. Wer im Sommer bei schönem Wetter draußen sitzen möchte, sollte unbedingt auch an den Wochentagen einen Tisch reservieren, denn das Restaurant ist fast immer gut besucht. Das liegt - neben der gemütlichen und entspannten Atmosphäre und dem stets freundlichen und aufmerksamen Service - an der enormen Auswahl griechischer Speisen.

Es gibt acht kalte und 15 warme Vorspeisen, deshalb ist es empfehlenswert, mit der Aperitif-Platte für 12,50 Euro und der warmen Vorspeisenplatte für 13,50 zu starten. Die beiden Platten reichen als Vorspeise für zwei, je nach Größe des Hungers auch für drei Personen. Die Aperitif-Platte enthält neben Zaziki, Krautsalat, Tomaten, Gurken, Peperoni und Taramas beispielsweise eine pikante Schafskäsemousse und sehr aromatische Dolmadakia, also mit Reis gefüllte Weinblätter. Zu den warmen Vorspeisen gehören gebratene Zucchini, Auberginen und Paprika mit einer vorzüglichen Knoblauch-Tomatensoße sowie mit Schafskäse gefüllte rote Paprika, die Florinis.

Auch bei den Hauptspeisen hat der Gast die Qual der Wahl, von gemischten Platten mit gegrilltem Fleisch über Lammspezialitäten und frischen Fisch ist für jeden Geschmack etwas dabei. Zu den Spezialitäten des Hauses gehören unter anderem das mit Metaxasoße verfeinerte Gyros aus der Pfanne für 13,30 Euro, das Lammfilet mit Schafskäsesoße für 17,40 Euro und der Athener Teller - drei Schweinefilets in einer pikanten Soße - für 15,50 Euro. Serviert werden die Gerichte, wie auch die unterschiedlichen gemischten Grillplatten, je nach Größe und Fleischmenge von 11,30 Euro bis 16,90 Euro, mit einem kleinen Salatteller sowie wahlweise mit Bratkartoffeln, Pommes Frites oder Reis.

Wer lieber Fisch mag, dem seien der Loup de Mer und die Dorade Royal vom Grill empfohlen, beide jeweils für 17,90 Euro, serviert mit wunderbar bissfest gegartem Brokkoli. Einige Gerichte, insbesondere die Grillplatten, sind sehr üppig und im Anschluss an eine Vorspeise kaum zu schaffen. Allerdings ist es kein Problem, sich zu zweit ein Essen zu teilen. Gern bringt Vasileios Dimitriou, der für den Service zuständig ist, während seine Frau in der Küche die Gerichte zubereitet, einen zweiten Teller mit. Bei unserem letzten Besuch entschieden wir uns nach dem obligatorischen Vorspeisenteller, die Lammspieße für 15,70 Euro zu teilen und bekamen sie gleich auf zwei Tellern serviert - ein Spieß und reichlich Bratkartoffeln für jeden.

Wer später noch Lust auf etwas Süßes verspürt, kann sich zwischen einigen Eisvarianten für 3,30 bis 5,20 Euro, Joghurt mit Honig und Nüssen für 5,10 Euro oder Galaktobouriko, einer Grießcreme in Blätterteig mit Vanilleeis und Nüssen, für 4,60 Euro entscheiden.

Quelle: RP
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