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Düsseldorf
Israelischer Preis für Chefdirigent Ádám Fischer

Düsseldorf. Große Auszeichnung für Ádám Fischer, den 68-jährigen Chefdirigenten der Düsseldorfer Symphoniker: Er bekommt im Mai den mit 100.000 Euro dotierten Preis der renommierten Wolf Foundation in Jerusalem. Teilen muss er sich das Preisgeld mit keinem Geringeren als Paul McCartney. In der Begründung wird Fischers künstlerische Lebensleistung als inspirierender Dirigent ebenso gewürdigt wie sein gesellschaftspolitisches Engagement in Form eines eloquenten Einsatzes für die Menschenrechte - die Leitung der Budapester Staatsoper legte er 2010 als Protest gegen die diktatorische Kulturpolitik der Fidesz-Regierung nieder. In der Tonhalle gibt er alljährlich ein Menschenrechtskonzert; das nächste ist am 22. März mit Ludwig van Beethovens "Eroica".

Ádám Fischer ist in diesen Wochen vielfältig unterwegs. Soeben gab er sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern, am Wochenende dirigiert er das Philharmonische Staatsorchester Hamburg, und im April führt er Wagners "Ring" an der Wiener Staatsoper auf. FOTO: DPA

(w.g.)
 
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