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Düsseldorf
Judith Hermann liest im Heine Haus

Düsseldorf. Sie gehörte einst zur jungen Autorinnen-Gruppe, die man ein wenig perplex "Fräulein Wunder" nannte. Das war um 1998, als sie mit "Sommerhaus, später" debütierte, ein Band nur mit Erzählungen, der ein Bestseller wurde. Seither lief manches gut in der Karriere der heute 46-jährigen Berlinerin. Viel Lob gab es für die nachfolgenden Bücher, Literaturpreise folgten, und ganz Mutige wagten den Vergleich mit der kanadischen Literaturnobelpreisträgerin Alice Munro, die tatsächlich Judith Hermanns großes Vorbild ist. Nach ihrem ersten Roman "Aller Liebe Anfang", der ziemlich in die Kritik geriet, ist nun ein neuer Band mit Erzählungen erschienen: lauter kleine Momente unseres Alltags, die manchmal und zunächst unscheinbar dramatisch werden und schließlich ein ganzes Leben verändern können. Am kommenden Mittwoch wird Hermann aus "Lettipark" im Heine Haus lesen. Und wer den Sound ihrer Erzählungen schätzt, sollte sich ihren von David Eisermann moderierten Auftritt nicht entgehen lassen.

Info Mittwoch, 25. Mai, 19.30 Uhr, Heine Haus, Bolkerstraße 53, Eintritt: acht Euro, ermäßigt sechs Euro

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