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Veranstaltungs-Tipps
Kultur für Kurzentschlossene

Veranstaltungs-Tipps: Kultur für Kurzentschlossene
Hanna Werth spielt eine Hauptrolle in Brechts "Kleinbürgerhochzeit". FOTO: Hoppe
Düsseldorf. Jazz, Tanz, Comedy, Vortrag, Schauspiel und Märchen - sechs Veranstaltungen, für die es im Laufe der Woche noch Karten gibt. Von Dagmar Haas-Pilwat

Jazz Chick Corea nennt ihn ein "ein kreatives Genie" und Jamie Cullum, Star der britischen Musikszene, erklärt ihn zu "unserem besten jungen Klavierspieler": Der 1981 geborene, in London lebende Waliser Gwilym Simcock. Er gastiert am Dienstag um 19 Uhr im Goethe-Museum. Der britische Pianist und Komponist gibt ein Solokonzert in der Reihe "Jazz im Goethe-Museum".

Tanz Jacqueline Fischer, langjährige Tänzerin und Choreografin für das "Theater der Klänge", stellt am Mittwoch, Freitag und Samstag, 20 Uhr, sowie Sonntag, 17 Uhr, ihr neues Stück "Kontraste" im FFT Juta vor. Das Stück widmet sich der kulturellen und ethnischen Freiheit in Leistungsgesellschaften. Auch die Freiheit von mangelnder Bildung oder Krankheit ist gemeint. Ein internationales Ensemble hat zu diesem Thema ein Musik- und Tanztheaterprogramm entworfen, das Schauspiel, Gesang und Tanz sowie Videoszenografie und elektronische Livemusik einsetzt.

Comedy Die Nachwuchskünstler Oliver Müller, Amjad Abu-Hamid, Tobias Rentsch und Karsten Stanberger treten gegeneinander an bei der Frischfleisch-Comedy-Show, Donnerstag, 20 Uhr, im Zakk.

Das Publikum entscheidet per Abstimmung, wer zum Beispiel in der Gategorie Poetry oder Comedy als Sieger hervorgeht.

Vortrag mit Klavier Heinrich Heine und die französische Schriftstellerin George Sand verband lange eine außergewöhnliche Freundschaft. Heine preist die extravagante Kollegin in Männerkleidern als den "größten Schriftsteller" des neuen Frankreich". Im Heine-Institut geht Instituts-Mitarbeiterin Karin Füllner am Samstag, 15 Uhr, dem spannungsreichen Verhältnis der Protagonisten nach. Zum Vortrag erklingt Klaviermusik von Frédéric Chopin.

Schauspiel Es ist ein ausgelassenes Fest, das die Vermählten in ihrer gerade bezogenen Wohnung feiern. Voller Stolz zeigt der Bräutigam den Gästen die selbst gebauten Möbel. Doch je feuchtfröhlicher die Feier desto wackeliger die Stühle. Und irgendwann gehen Mobiliar und Fest vollkommen aus dem Leim. In der "Kleinbürgerhochzeit", die am Samstag, 20 Uhr, im Schauspielhaus Central Premiere feiert, entblößt Bertolt Brecht die Idylle des Kleinbürgertums. Die Hauptrollen spielen Hanna Werth, Moritz von Treuenfels und Viola Pobitschka.

Märchen Alice ist ein wohlerzogenes Mädchen, doch das nützt ihr nichts. Einmal durch das Kaninchenloch gefallen, steht ihre Welt Kopf. Im Wunderland ist man unhöflich und reibt Butter in Uhren, damit sie laufen wie geschmiert. Alle Sitten, Tugenden und Regeln, die Alice jemals gelernt hat, scheinen sich in Luft aufgelöst zu haben.

Alice fasst all' ihren Mut zusammen und zieht gegen die Herzkönigin in den Krieg, um das Wunderland zu retten. Nach dem Roman von Lewis Carroll "Alice im Wunderland" ist die Bühnenfassung von Tobias Goldfarb, Sonntag, 15 Uhr, im Jungen Schauspielhaus zu sehen.

Quelle: RP
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