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Veranstaltungs-Tipps
Kultur für Kurzentschlossene

Düsseldorf. Komödie, Kabarett, Jazz, Tanz, Oper und Konzert - sechs Veranstaltungen, für die es im Laufe der Woche noch Karten gibt. Von Dagmar Haas-Pilwat

Die Wunderübung Joana und Valentin gehen zur Paartherapie. Zwischen ihnen funktioniert nichts mehr. Dabei hat alles so schön mit Liebe auf den ersten Blick angefangen. Ob es noch Hoffnung gibt, zeigt das Theater an der Kö morgen, am Donnerstag, Freitag und Samstag, 20 Uhr, sowie am Sonntag, 18 Uhr.

Kabarett Das Kom(m)ödchen-Ensemble trifft sich morgen, 20 Uhr, zum Deutschland-Gucken auf der Bühne im Theater in der Altstadt. Die Handlung: Die Freunde Dieter, Bodo und Lutz gucken sich zusammen alle Deutschlandspiele im Fernsehen an. Schon immer. Und immer zu dritt. Das ändert sich, als Bodo eines Abends seine neue Freundin mitbringt.

Jazz Das Quartett der österreichischen Saxofonistin Karolina Strassmayer (WDR Big Band) und des New Yorker Schlagzeugers Drori Mondlak verbindet die Lyrik der Folklore mit der rhythmischen Präsenz des amerikanischen Jazz und der harmonischen Raffinesse der europäischen Klassik. Wenn es am Freitag, 20.30 Uhr, in der Jazz-Schmiede "Klaro" heißt, sind außerdem Thomas Stabenow am Bass sowie Vibraphonist David Friedman mit dabei. Konzert Die schönsten Chöre und Arien aus Händels berühmtem Oratorium "Der Messias" (Mozart-Fassung) stehen im Mittelpunkt des Konzerts am Sonntag, 18 Uhr, in der Tonhalle. Unter der Leitung von Franz Lamprecht singen der Chor der Landesregierung Düsseldorf, der Oratorien-Chor Hilden und der Kammerchor Urdenbach. Sie werden begleitet von der Rumänischen Staatsphilharmonie aus Satu Mare und dem Nachwuchsgeiger Sebastian Gäßlein.

Premiere Don Carlo muss erfahren, dass die zunächst ihm versprochene Elisabetta di Valois aus Gründen der Staatsräson seinen Vater Filippo II. heiraten soll. Daraufhin schlägt Marqius Posa seinem zutiefst betrübten Freund vor, seine Sorgen in Flandern beim Kampf gegen die Unterdrückung zu vergessen. Zwar fasst Don Carlos in dieser Aufgabe neuen Lebensmut, doch besiegelt er damit zugleich seinen eigenen Untergang. Die Oper von Giuseppe Verdi feiert am Samstag, 19.30 Uhr, Premiere in der Deutschen Oper am Rhein.

Tanz Louise Lecavalier, franko-kanadischer Superstar und ehemals Frontfrau der Sensationsmaschine La La La Human Steps, gastiert erneut mit einer Weltpremiere im Tanzhaus NRW - und zwar mit der Uraufführung von Fou Glorieux am Samstag, 20.30 Uhr, und Sonntag, 18 Uhr. Die Frau mit dem Kurzhaarschnitt à la David Bowie scheint sich immer wieder neu zu erfinden, wie zuletzt das "So Blue", ihre erste eigene choreografische Arbeit, bewies. Ihre jüngste Arbeit, bei der sie gemeinsam mit dem Tänzer Robert Abubo auf der Bühne steht, erzählt die Geschichte von einem Ritter in Rüstung, unbehaust und ohne Verbindung zur Welt. Bewegung ist die einzige Möglichkeit, existieren zu können, springend, stolpernd, schwankend und rutschend.

Quelle: RP
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