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Veranstaltungs-Tipps
Kultur für Kurzentschlossene

Düsseldorf. Konzert, Tanz, Beatles-Show, Jazz, Oper und Trommeln - sieben Veranstaltungen, für die es im Laufe der Woche noch Karten gibt. Von Dagmar Haas-Pilwat

Konzert Für ihren Auftritt am Mittwoch, 20 Uhr, in der Tonhalle hat sich die argentinisch-französische Cellistin Sol Gabetta mit den italienischen Barockspezialisten Il Giardino Armonico und ihrem Gründer und Dirigenten Giovanni Antonini zusammengetan. Gemeinsam präsentieren sie ein Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach, seinen Söhnen und Georg Philipp Telemann.

Tanz In der Arbeit der Performer Antony Hamilton und Alisdair Macindoe geben 64 computergesteuerte Mini-Maschinen den Takt an. Die Tänzer bewegen sich aufeinander abgestimmt im Zentrum eines Kreises aus "Drum Tappers". Die kleinen metronom-ähnlichen Gerätschaften, die Macindoe eigens für das Stück kreierte, leiten das Duo durch das Chaos, das doch einer klaren Struktur zu folgen scheint. Das Stück "Meeting" ist am Mittwoch, Donnerstag und Freitag, 20 Uhr sowie am Donnerstag, 11 Uhr, im Tanzhaus NRW zu sehen.

Beatles-Show Die Beatles schrieben in den 1960er-Jahren Musikgeschichte. Die Show "The Sessions", die am Freitag, 20 Uhr, in der Mitsubishi Electric Halle zu sehen ist, zeigt das Schaffen der Band. Sie nimmt das Publikum mit in die Londoner Abbey-Road-Studios, in denen die größten Hits von John, Paul, George und Ringo entstanden. Die Aufnahmesituationen werden optisch und akustisch originalgetreu wiedergegeben.

Jazz Albert Vila, der Ausnahme-Musiker aus Barcelona, hat sich als Gitarrist wie auch als Komponist zu einer nicht zu überhörenden Persönlichkeit entwickelt. Seine musikalischen Stationen führten ihn bereits nach Amsterdam, Brüssel und New York. Dort nahm er auch mit Größen wie Jeff Ballard, Aaron Parks und Doug Weiss seine aktuelle CD "The Unquiet Sky" auf. Mit seinem Quartett präsentiert er nun am Freitag, 20.30 Uhr, in der Jazz-Schmiede seine Kompositionen. Jede ist wie eine kleine Reise durch seine facettenreiche Gedankenwelt. Oper Nikolai Rimski-Korsakovs Oper "Der goldene Hahn" hat am Freitag, 19.30 Uhr, Premiere in der Oper am Rhein. Das geistreiche und musikalisch pralle Werk des russischen Opernrepertoires ist ein Märchen für Erwachsene mit spürbarer Angriffslust gegen Dummheit, Bequemlichkeit und eitle Gefallsucht. Als Regisseur dieser Neuproduktion ist Dmitry Bertman, der Gründer der Moskauer Helikon-Oper, zum ersten Mal an der Deutschen Oper am Rhein zu Gast. Eine weitere Aufführung ist am Sonntag, 18.30 Uhr. Trommeln Die Taiko (Große Trommel) ist das älteste und bekannteste Instrument Japans. Sie wurde in buddhistischen und shinoistischen Ritualen geschlagen, später ließen Samurai sie erklingen, um die gegnerischen Krieger einzuschüchtern. Mittlerweile reisen aber Taiko-Gruppen auch ohne Rituale und Gegner durch die Welt. Zu ihnen gehören die Formationen Wadokyo, Kagemusha-Taiko und Deniks-Taiko, die sich am Samstag, 20 Uhr, zur "1. European Taiko Concert Night" im Robert-Schumann-Saal treffen.

Quelle: RP
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