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Freizeit
Kulturtipps für den Samstagabend

Düsseldorf. Musik, Theater, Komödie und Texte - in Düsseldorf ist viel los. Hier sechs Freizeittipps zum Ausgehen am Samstagabend punkt 20 Uhr. Von Holger Lodahl

Konzerte Mit seinem neuen Programm kommt Klaus Hoffmann morgen in die Tonhalle. "Leise Zeichen" heißt das Konzert, in dem der Sänger die kleinen, oft verborgenen Signale in den Vordergrund stellen möchte. Begleitet wird Hoffmann von Hawo Bleich am Flügel, Micha Brandt an der Gitarre, Peter Keiser am Bass und Stephan Genze am Schlagzeug. Karten gibt es ab 34 Euro an der Kasse der Tonhalle, Ehrenhof 1. Beginn ist um 20 Uhr.

Im Savoy Theater begibt sich Gitte Haenning auf eine musikalische Reise durch die verschiedenen Genres ihrer langen Karriere. Auf dem Programm ihres Konzerts mit dem Namen "All by myself" stehen viele ihrer bekannten Hits und neue Songs für die Zukunft. Beginn von Gitte Haennings Konzert ist morgen, 20 Uhr, im Savoy Theater an der Graf-Adolf-Straße 47. Karten kosten 24,90 Euro. Kabarett Was passiert mit Menschen, wenn sie zu Eltern werden? Jochen Malmsheimer versucht mit seinem Buch "Halt mal, Schatz!", morgen im Capitol Theater an der Erkrather Straße einige Antworten zu finden. "Halt mal, Schatz" seien oft die ersten Worte eines jungen Vaters, wenn er seinen Sprössling nach der Geburt unsicher in den Armen hält, sagt Malmsheimer. "Und zuvor hat sich das Paar durch Geburtsvorbereitungskurse, Vornamensuche und Wickeltechnik bis zum traurigen Tausch des Sportwagens gegen einen Kombi gequält." Beginn ist um 20 Uhr.

Das neue Programm von Horst Evers heißt "Der kategorische Imperativ ist keine Stellung beim Sex". Der Autor und Kabarettist stellt diese Geschichte um Anstand, Moral und was Menschen über diese Tugenden denken heute Abend im Zakk vor. Viele dieser Anekdoten beginnen ganz zaghaft und leise, enden aber - ganz wie im Alltag vieler Menschen - in einem großen Drama. Karten für Evers' Auftritt im Kulturzentrum Zakk an der Fichtenstraße 40 kosten 17 Euro. Bühne Drei Alt-68er aus alten WG-Zeiten ziehen nach 35 Jahren wieder zusammen. Praktisch: Die jetzigen Senioren sparen etwas Geld und können bei Partys die gute alte Zeit wieder aufleben lassen. Zum Problem aber werden die Nachbarn. Denn eine Etage höher wohnen junge Studenten, die sich bei ihren strebsamen Vorbereitungen auf ihre Wirtschaftskarrieren durch die entspannten Oldies gestört führen. Wie es weiter geht bei diesem Zusammenprall der Generationen, zeigt die Komödie "Wir sind die Neuen" heute Abend im Theater an der Kö in den Schadow Arkaden.

Wenn der Gott der Liebe seine Pfeile abschießt, geraten Herzen und Gefühle durcheinander. Am Morgen bleibt oft nur ein Loch im Herzen und Katerstimmung zurück. Grund genug für Düsseldorfer Jugendliche sich an einen der größten Stoffe der Weltliteratur zu wagen: Der "Sommernachtstraum", morgen um 20 Uhr im Central Schauspielhaus an der Worringer Straße, wird zum Ausgangspunkt für eine wilde Reise durch das Gefühlsleben der Heranwachsenden.

Quelle: RP
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