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Veranstaltungs-Tipps
Kunst sehen, Künstler treffen

Düsseldorf. In Düsseldorf als Stadt der Kunst sind zurzeit viele Stile zu sehen. Von Modefotografie über Malerei bis Video wird viel Interessantes präsentiert. Von Holger Lodahl

"Horst: Photographer of Style" im NRW-Forum "Magier des Lichts" wurde Horst P. Horst (1906-1999) gerne genannt. Er gilt als einer der bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Die vom Londoner Victoria and Albert Museum kuratierte Ausstellung "Horst: Photographer of Style" gastiert zurzeit im NRW-Forum Düsseldorf und zeigt mit 250 Werken aus 60 Jahren Schaffenszeit eine umfangreiche Retrospektive dieses Modefotografens.

Zu sehen sind berühmte Arbeiten aus Horsts Zeit als Vogue-Fotograf, wie etwa Porträts von Coco Chanel und Marlene Dietrich. Auch selten gezeigte Couture-Kleider, Briefe und Zeichnungen sind als weitere Projekte des Künstlers ausgestellt. "Das Trauma der Malerei" im Museum K21 Aus dem Guggenheim-Museum New York nach Düsseldorf kommt die Ausstellung "Das Trauma der Malerei", die Alberto Burri als als einen der einflussreichsten italienischen Künstler der Nachkriegszeit würdigt.

Burri revolutionierte die Malerei, indem er ungewöhnliche Materialien wie Teer, Eisen oder Plastik nutzte und seine Werke mit handwerklichen Verfahren wie Nähen, Kleben oder auch Verbrennen gestaltete. So verarbeitete der italienische Künstler seine Erfahrungen, die er als Feldarzt imZweiten Weltkrieg und in US-Kriegsgefangenschaft gesammelt hatte. Das K21 der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zeigt die Retrospektive bis zum 3.

Juli. "Wiebke Siem - Der Traum der Dinge" im Museum K20 Die Bildhauerin Wiebke Siem setzt sich in ironischen Werken mit der künstlerischen Moderne auseinander. In den vergangenen zehn Jahren inszenierte sie ihre Skulpturen mit altem Mobiliar wie in Bühnenbildern. Neuerdings baut sie Figurinen aus Gebrauchsgegenständen, die sie in großer Zahl sammelt, bearbeitet und formal verändert. Eigens für das "Labor" im K20 hat die Künstlerin ihre neueste Arbeit "Der Traum der Dinge" geschaffen, mit der sie den Besucher ganz unmittelbar in ihr Werk einbezieht.

"Kumsitz" im Kunstraum KiT Mehrere deutsche und israelische Künstler haben von 2012 bis 2015 einige Monate lang in Düsseldorf und in Tel Aviv gearbeitet. Unter dem Titel "Kumsitz" zeigen sie im unterirdischen Ausstellungsraum "KiT - Kunst im Tunnel" zurzeit Bilder, Skulpturen und Videos, die sie unter dem Einfluss des Lebens in der Fremde schufen. "Kumsitz", (hebräisch, auf Deutsch etwa "Lagerfeuer") ist ein Wort, das sich aus dem jiddisch-deutschen "komm, sitz" entwickelte.

"Flickering Lights" von Sebastian Schrader im Kultur Bahnhof Eller Am Sonntag eröffnet der Kultur Bahnhof Eller eine Ausstellung mit Gemälden des jungen Berliner Malers Sebastian Schrader unter dem Titel "Flickering Lights". Der 1978 geborene Künstler verarbeitet Selbstbeobachtung und Zeitkommentar. Oft ist er selbst Protagonist in den rätselhaften Szenen, in denen er kunsthistorische Anspielungen mit realistischen Details mit Abstraktem verbindet.

Der Künstler wird zur Eröffnung anwesend sein.

Quelle: RP
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