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Veranstaltungs-Tipps
Mit Dorothy zum Zauberer von Oz

Düsseldorf. Freunde von Märchen und fantastischen Musicals können sich auf dieses Wochenende freuen. Drei Inszenierungen sind in Düsseldorf zu sehen. Von Holger Lodahl

Der Zauberer von Oz Im Capitol Theater geht das Mädchen Dorothy auf eine fantastische Reise: Ein Wirbelsturm trägt es zusammen mit Haus und Hund aus der amerikanischen Provinz in das Zauberland Oz. Dort trifft Dorothy merkwürdige Gestalten: eine Vogelscheuche, die sich mehr Grips wünscht, ein Blechmann, der gern ein liebevolles Herz hätte und einen Löwen, der vor jeder Maus große Angst hat. Zusammen wandert die bunte Gruppe zum Zauberer von Oz, um ihn um Hilfe zu bitten. Auf ihrer Tour durch das magische Land erleben die Freunde viele Abenteuer und kämpfen gegen die böse Hexe und ihre fliegenden Affen. Wie gut, dass gemeinsames Singen jegliche Angst verfliegen lässt. Höhepunkt dürfte Dorothys Auftritt mit dem Song "Somewhere over the Rainbow" sein, ein Weltklassiker seit 1939. Das war das Jahr, in dem der Film "Der Zauberer von Oz" in die Kinos kam. Judy Garland in der Hauptrolle sang das Titellied. Dem immer noch sehenswerten Film ist es zu verdanken, dass "Der Zauberer von Oz" auch heute noch auf vielen Bühnen zu Hause ist und viele Kinderherzen ebenso wie Erwachsene begeistert.

Im Capitol Theater ist das Musical heute bis Sonntag an verschiedenen Terminen zu sehen. Produzent ist die Berliner "Atlanta Stage Company", die sich für die aktuelle "Oz"-Tournee viele bunte Kostüme und eine faszinierende Kulisse ausgedacht hat. Zu den vier Hauptfiguren gesellt sich ein weiterer, wichtiger Schauspieler auf vier Beinen: Dorothys Hund Toto nämlich ist immer bei seinem Frauchen dabei und wird von einem echten Hund dargestellt. Ronja Räubertochter Eine abenteuerliche und musikalische Reise durch die schwedischen Wälder gibt es am Sonntag in der Oper am Rhein: Auf einer Burg im Wald wächst Ronja auf. Sie ist die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis. Eines Tages trifft Ronja bei ihren Streifzügen den Jungen Birk, den Räubersohn aus der verfeindeten Sippe von Borka. Als die Eltern den Kindern verbieten, Freunde zu sein, fliehen Ronja und Birk in die Wälder. "Ronja Räubertochter" stammt als Kinderbuch von Astrid Lindgren und war auch als Film-und Fernsehversion erfolgreich. Für die Musiktheaterversion hat Librettist Holger Potocki eine wichtige dramatische Verdichtung geschaffen. Komponist der Lieder ist Jörn Arnecke. In Tatjana Ivschinas Bühnenbildern und mit liebevoll gestalteten Kostümen erzählt Regisseur Johannes Schmid vom Erwachsenwerden Ronjas und Birks mit viel Witz, Fantasie und zeigt zudem, dass auch sich streitende Erwachsene ihre Kämpfe beilegen können. Der kleine Prinz Die bekannte Geschichte von Antoine de Saint-Exupéry steht morgen auf der Studiobühne im Theatermuseum im Spielplan und ist als Plädoyer für Freundschaft und Menschlichkeit -heute ebenso wichtig wie 1943, dem Jahr der Erstveröffentlichung. Friedrich Raad vom Düsseldorfer "Theater der Dämmerung" zeigt "Der kleine Prinz" als Schattentheateraufführung mit Bühnenbildern des Stuttgarter Künstlers Roland-Karl Metzger und des Hamburger Grafikdesigners Wanja Kilber.

Quelle: RP
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