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Veranstaltungs-Tipps
Museen zeigen Mode und Malerei

Düsseldorf. Gesammelte Kunst von Gabriele Henkel, Installationen einer Französin und die Werke von Mode-Studenten: Die Vielfalt in den großen Kulturstätten ist groß. Hier einige Tipps. Von Holger Lodahl

Dominique Gonzalez-Foerster im K20 Als Abfolge von Räumen, Passagen und Filmen soll die Ausstellung "Dominique Gonzalez-Foerster 1887 - 2058" eine Zeitmaschine in Vergangenheit und Zukunft zugleich sein. Alles dreht sich bei Gonzales-Foersters um die Erfahrung und Reflexion von Räumen und Zeiten. Die 30 Werke und die aufeinander bezogenen Installationen geben als bislang größte Ausstellung der französischen Künstlerin einen Überblick über ihr Schaffen seit 25 Jahren.

Mit teilweise minimalen Mitteln werden Orte, Personen und Themen dargestellt, die auf die eine oder andere Weise in den kollektiven Erinnerungen existieren. Die Künstlerin richtet mit wenigen Elementen Räume ein, benutzt eigens geschaffene Geräusche, macht Filme und tritt selbst als historische Figur in Erscheinung. Gonzalez-Foerster gehört zu den wichtigsten französischen Künstlerinnen der Gegenwart. Sie hatte früh Einzelausstellungen in renommierten internationalen Museen und nahm an der documenta in Kassel und den Skulptur Projekten Münster teil.

Sie lebt in Paris und Rio de Janeiro. Henkel - die Kunstsammlung im K20 Erstmals gibt die Ausstellung "Henkel - Die Kunstsammlung" einen Einblick in die von der Düsseldorfer Mäzenin und Sammlerin Gabriele Henkel über Jahrzehnte zusammengetragene Kunstsammlung. Im Fokus der Präsentation im Museum K20 steht abstrakte Malerei mit Werken der klassischen europäischen Moderne sowie der amerikanischen Kunst. Ausgewählt hat Gabriele Henkel Gemälde von Robert Delaunay, Amédée Ozenfant, Ellsworth Kelly, Mary Heilmann oder Frank Stella ebenso wie Werke von Gerhard Richter, Konrad Klapheck oder Imi Knoebel.

"Night of Fashion" und "Horst P. Horst; Photographer of Style" im NRW Forum Er war der König der Modefotografie: der aus Deutschland stammende Horst P. Horst. Das NRW-Forum zeigt in einer Retrospektive 250 fotografische Werke aus 60 Jahren Schaffenszeit, darunter seine berühmten Arbeiten als Vogue-Fotograf sowie weniger bekannte Projekte und selten gezeigte Zeichnungen, Briefe, Filme und Couture-Kleider.

Passend zu dieser Ausstellung präsentieren heute Abend die Studierenden und Absolventen der Hochschule Düsseldorf und des Design Departments/ Akademie für Mode und Kommunikation Düsseldorf im NRW-Forum Arbeiten rund um das Thema Mode. Zu sehen sind Filme, Fotografien, Illustrationen und Installationen der Studierenden und Absolventen: Interessenten erhalten einen Eindruck über den Inhalt, die Struktur und die Ästhetik einer zeitgemäßen Design-Ausbildung.

Die Horst P. Horst-Ausstellung ist heute bis 20 Uhr geöffnet. "Rita McBride: Gesellschaft" in der Kunsthalle Seit 2003 ist die US-Amerikanerin Rita McBride Professorin für Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf und steht der Hochschule seit 2013 als Rektorin vor. Unter dem Titel "Gesellschaft" zeigt die Kunsthalle die erste große Soloschau in Düsseldorf. Rita McBride befasst sich in ihrem Werk seit den 1980er Jahren mit den Eigenschaften und Schnittstellen von industriellem Design, minimalistischer Skulptur, modernistischer Architektur und öffentlichen Räumen.

Zu sehen sind Skulpturen und Installationen aus den Jahren 1997 bis 2015. An zentraler Stelle der Ausstellung steht die Arbeit "Arena". Als Ort der Begegnung fasst sie etwa 200 Personen. Besucher und Kunsthalle werden so zum Teil der Ausstellung.

Quelle: RP
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