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Veranstaltungs-Tipps
Sommerstimmung beim Open Source

Open Source Festival 2016 in Düsseldorf
Open Source Festival 2016 in Düsseldorf FOTO: Anne Orthen
Düsseldorf. Am 8. Juli findet das Open Souce-Festival wieder im Grafenberger Wald statt. Wir geben einen Überblick über die Künstler und die Veranstaltung. Von Oliver Burwig

In den vergangenen zwölf Jahren hat es sich von einem kleinen Kuriosum zu einem Höhepunkt der jungen Musikszene in Düsseldorf gemausert: Das Open-Source-Festival im Grafenberger Wald. Am Samstag, 8. Juli, legen mehr als 20 bekannte und von der Welt noch zu entdeckende Bands auf der Gallopprennbahn los. Drei Bühnen, auf denen ab 12.30 Uhr Musiker der Stilrichtungen Indie, Hip-Hop, Rock und Psychedelic stehen. Am Rande gibt es veganes Essen und ein Kunstprogramm.

Die Sterne feiern auf dem Open Source ihr 25-jähriges Bestehen. FOTO: Open Source Festival

Ein paar Tipps:

Antilopen Gang Die Rapper Koljah (Kolja Podkowik), Panik Panzer (Tobias Pongratz) und Danger Dan (Daniel Pongratz) sind die Antilopen Gang. Die drei Jungs aus Düsseldorf und Aachen kennen viele von größeren Festivals in ganz Deutschland, ihre Songs zeichnen sich vor allem durch parodistische, aber auch kritische Texte aus. Das Anfang dieses Jahres erschienene, dritte Album "Anarchie und Alltag" wurde von Kritikern gelobt. Die Musiker machen allerdings vor Genregrenzen nicht halt: In ihrer Musik gibt es auch Anleihen aus dem Punk, Rock und Gangster-Rap - oft parodistisch, manchmal ernst gemeint. Auf der Hauptbühne des Open-Source zeigt die Antilopen Gang um 18.30 Uhr, was sie kann.

The Temper Trap Als Straßenmusiker hat der gebürtige Indonesier Dougy Mandagi einmal angefangen. Als Sänger und Gitarrist steht er mit seinen Freunden Lorenzo Silitto (Gitarre), Jonathon Aherne (Bass), Joseph Greer (Keyboard), Toby Dundas (Drums) der australischen Synthie-Rock-Band The Temper Trap auf der Bühne. Vier Alben sind seit 2009 erschienen, Tausende Zuschauer feierten sie schon bei Konzerten in London, New York und in Deutschland beim Southside- und dem Hurricane-Festival. Um 20.15 Uhr lassen sie auf der Hauptbühne des Open-Source-Festival ihre elektrischen Klänge hören.

Die Band We Are Rome mag die 80er - das hört man an ihrer Musik und sieht es an ihrem Stil. FOTO: Open Source Festival

We Are Rome "Klanglandschaften für nachdenkliche Tänzer" verspricht die Nachwuchsband We Are Rome. Die Rheinland-Pfälzer spielen mit den Sounds der 1980er Jahre und vermischen sie mit modernen Gitarrenmelodien aus dem Indie-Genre. Die Sterne Seit 25 Jahren, gibt es Die Sterne schon. Die Pop-Gruppe, die wie zum Beispiel auch die etwas bekannteren Tocotronic zur sogenannten Hamburger Schule gehört, spielt melancholische Musik mit anspruchsvollen Texten. Um 15.15 Uhr spielen sie vor dem Düsseldorfer Publikum auf der Galopprennbahn.

Info Karten für das Festival an der Rennbahnstraße 20 gibt es im Internet auf www.westticket.de für 39,50 Euro, ein Achter-Gruppenticket kostet pro Person 34,65 Euro. Anfahrt per ÖPNV (Haltestelle Burgmüllerstraße) oder Auto. Parken an der Rennbahn für drei Euro, kostenloser Shuttlebus ab dem freien Parkplatz am Staufenplatz. Weitere Infos auf www.open-source-festival.de.

Quelle: RP
 
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