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Düsseldorf
Paul-Spiegel: Filmreihe behandelt jüdische Welt

Düsseldorf. Eigentlich wollte Maria Altmann nie mehr zurück nach Österreich. Zu schmerzlich sind die Erinnerungen an den nationalsozialistischen Terror, dem viele ihrer Familienmitglieder zum Opfer fielen. Doch als Maria Altmann erfährt, dass sie die rechtmäßige Erbin eines Gemäldes ist, das 1938 von den Nationalsozialisten konfisziert wurde, macht sie sich auf den Weg von Los Angeles nach Wien. Dort, im Schloss Belvedere, hängt Gustav Klimts "Goldene Adele", um die Altmann gemeinsam mit ihrem Anwalt Randy Schoenberg kämpft. Simon Curtis' neuster Film "Woman in Gold - Frau in Gold" eröffnet am Sonntag, 10. April, das diesjährige Paul-Spiegel-Festival, das von der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf und dem Filmmuseum organisiert wird. Curtis' Produktion ist nicht nur hochkarätig besetzt (Helen Mirren, Ryan Reynolds, Daniel Brühl), sondern behandelt auch das in der Kunstwelt immer noch brisante Thema Raubkunst. "Sprechen über Filme" soll in diesem Jahr zum Schwerpunkt des Festival-Programms werden und den Besuchern ganz nebenbei noch die jüdische Kultur näherbringen.

Ein weiteres Highlight des Festivals ist der bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig mit dem Publikumspreis ausgezeichnete Spielfilm "Mita Tova - Am Ende ein Fest", der am 11. April um 20 Uhr in der Black Box läuft. Die Komödie setzt sich mit den ernsten Themen Tod und Sterbehilfe auseinander. Alle Filme, Veranstaltungsorte und Anmeldetermine des Paul-Spiegel-Festivals gibt es im Internet unter www.duesseldorf.de/filmmuseum.

(esc)
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