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Düsseldorf
Schläpfer zieht sich auf Kunst zurück

Düsseldorf: Schläpfer zieht sich auf Kunst zurück
Ab September 2016 wechselt Schläpfer in die Position des Künstlerischen Direktors und bleibt Chefchoreograph des Balletts am Rhein. FOTO: Bretz, Andreas (abr)
Düsseldorf. Das Ballett am Rhein wird künftig von einer Doppelspitze geleitet. Martin Schläpfer hat seinen bisherigen Co-Direktor und Leiter der Ballettschule Remus Sucheanã auf die Position des Ballettdirektors berufen.

Ab September 2016 wechselt Schläpfer in die Position des Künstlerischen Direktors und bleibt Chefchoreograph des Balletts am Rhein. Er begründete diesen Schritt damit, dass er sich mehr auf seine künstlerischen Aufgaben konzentrieren will.

Sucheanã begleitet Schläpfers Arbeit schon lange: Von 1999 bis 2009 war er Tänzer in dessen Compagnie in Mainz. Mit Schläpfer wechselte er 2009 nach Düsseldorf/Duisburg und war bis 2014 Mitglied des Ensembles. Danach übertrug Schläpfer ihm die Leitung der Ballettschule und die Position des Co-Direktors und managte mit ihm zusammen die Compagnie aus 45 Tänzern, während sich Ballettbetriebsdirektor Oliver Königsfeld vor allem auf die Planung und Koordination der nationalen und internationalen Gastspiele konzentriert.

Mit der Doppelspitze will sich Schläpfer Freiräume vor allem für seine choreografische Arbeit verschaffen. Zwei neue Kreationen stehen in der kommenden Saison auf dem Spielplan des Chefchoreographen, davon eine als abendfüllendes Ballett. Außerdem studiert Martin Schläpfer mit seiner Compagnie ein Stück neu ein, das er seinerzeit für das "ballettmainz" schuf.

"Remus Sucheanã kennt meine Ballette und meine künstlerischen Intentionen wie kaum ein anderer", sagte Schläpfer zum Umbau. "Wir arbeiten in absolutem Vertrauen und Einvernehmen und werden selbstverständlich auch weiterhin in ständigem Austausch stehen."

(dok)
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