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Freizeit-Tipp
Sechs Tage lang Spiel und Sport

Düsseldorf. Bei etlichen Bewegungs- und Abenteuerangeboten können sich Kinder im Olympic Adventure Camp austoben. Los geht es am Samstag. Von Julia Brabeck

Ursprünglich war das Olympic Adventure Camp (OAC) 2004 als einmalige Aktion parallel zu den in Athen stattfindenden Olympischen Spielen gedacht. Das Projekt war aber so erfolgreich, dass eine Fortsetzung außer Frage stand. Inzwischen ist die Aktion für sport- und actionbegeisterte Kinder und Jugendliche von sechs bis 21 Jahren aus dem Veranstaltungskalender der Stadt Düsseldorf nicht mehr wegzudenken. Rund 100.000 Besucher nutzen jedes Jahr die Möglichkeit, viele Sportarten auszuprobieren.

In diesem Jahr wird das OAC bereits zum 13. Mal durchgeführt. Diesmal gibt es aber einige organisatorische Neuerungen. So findet das Fest erstmals auf den Oberkasseler Rheinwiesen statt. Der Grund ist das große Fest zum NRW Tag, an dem sich das OAC auch präsentieren möchte. Deshalb findet das Camp auch nicht in der letzten Ferienwoche statt, sondern von Samstag, 20. August, bis Dienstag 23. August und noch einmal am NRW Fest am 27. und 28. August.

Die Besucher können vielfältige sportliche Angebote kostenlos ausprobieren. Insgesamt werden in diesem Jahr 40 Sportarten präsentiert, die alle von erfahrenen Trainern und Sportlehrern begleitet werden. Über 100 fachkundige Betreuer und viele weitere ehrenamtliche Helfer werden im Einsatz sein. Veranstalter ist das Sport- und Jugendamt in Kooperation mit dem Stadtsportbund und den Düsseldorfer Sportvereinen.

Das OAC besticht durch seine Vielfalt. Es gibt ruhige und spannende Angebote, Action, Mannschafts- und Einzelsportarten und einfache Bewegungsangebote. Mutige Sportler können beispielsweise mit dem Bungee-Trampolin Purzelbäume hoch oben in der Luft schlagen, eine Riesenleiter erklimmen, durch den mobilen Hochseilgarten kämpfen, beim Kistenklettern das Gleichgewicht trainieren, oder einen Kletterfelsen ersteigen. Wer will, kann auf einem großen luftgefüllten Kissen turnen, eine Runde Breakdance oder Hip-Hop mittanzen, Crocket spielen oder sich in den Fechtsport einweisen lassen. Exotische Kampfsportarten wie Tai Wu Dao stehen ebenso wie die bekannteren Sportarten Sumo-Ringen und Judo und auf dem Programm. Daneben werden auch Klassiker wie Basketball, Leichtathletik, Volleyball, Boxen, Tennis, Rudern, Fußball und Tischtennis angeboten.

Besonders beliebt sind immer die ausgefallenen neuen Trend- und Fun- oder Randsportarten, die alle ausprobiert werden dürfen. Getestet werden kann beispielsweise der Sport Casting, bei dem zielgenau eine Angel ausgeworfen werden muss, und das Balancieren auf Slacklines, in circa einem Meter Höhe gespannten Gurten. Als Gegensatz zu diesen modernen Trends werden aber auch bei den Ritterspielen verschiedene Spiele aus dem Mittelalter präsentiert.

Beim OAC wird auch das Thema Inklusion berücksichtigt. Kinder und Jugendliche können sich in einen Rollstuhl setzen und selber ausprobieren, welche Schwierigkeiten sich beim Fortbewegen durch einen Parcours ergeben. Außerdem können behinderte und nicht behinderte Besucher gemeinsam Rollstuhlhandball spielen.

Zwar ist das Camp für Kinder ab sechs Jahren ausgerichtet, jüngere Geschwisterkinder müssen sich aber nicht langweilen. Sie werden unter anderem im Knirps-Bus beschäftigt, können auf der Hüpfburg toben und die Rollenrutsche hinunter sausen, so dass die gesamte Familie den Ausflug genießen kann.

Quelle: RP
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