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Kultur-Tipps
"Spot on Jazz" mit sechs Konzerten

Düsseldorf. Die zweite Ausgabe des Musikfestivals startet am Freitag, 11. März. Jeder Tag steht dabei unter einem anderen Motto. Von Holger Lodahl

Im vergangenen Jahr widmete sich Eckard Schulze-Neuhoff, Leiter des Robert-Schumann-Saals, mit Peter Weiss, künstlerischer Leiter der Jazz-Schmiede, mit dem Jazz-Festival "Spot on Jazz" der Kunst des Klavierspielens. In diesem Jahr wenden sich die Organisatoren dem vokalen Jazz zu und versprechen ein "spannendes Konzert-Wochenende". Schirmherr ist OB Thomas Geisel. Young Lions Freitag, 11. März, in der Jazz-Schmiede: Den Beginn des Festivals macht die ukrainische Sängerin Tamara Lukasheva.

Ihre Kompositionen verbinden folkloristische Elemente aus der Ukraine mit der Klangwelt des europäischen Modern Jazz und der zeitgenössischen Klassik. Mit Lukasheva auf der Bühne stehen Sebastian Scobel (Klavier), Jakob Kühnemann (Bass), Dominik Mahnig (Schlagzeug) und als Special Guest Holger Werner mit seiner Klarinette. Das Konzert beginnt um 20.30 Uhr. Anschließend tritt Tobias Christl ins Rampenlicht. Der Sänger ist wie ein wandelbarer Geschichtenerzähler mit Songs zwischen Indie und Improvisation.

Der Wahlberliner ist ein Multitalent und arbeitet als Stimmkünstler, Songwriter, Improvisator, Sprecher und Komponist. Begleitet wird Tobias Christl von Peter Ehwald (Saxophon), Tobias Hoffmann (Gitarre) und Daniel Schröteler (Schlagzeug). Beginn ist gegen 22 Uhr. Cool and Hot Samstag, 12. März, im Robert-Schumann-Saal: Pianistin Julia Hülsmann wird von Kennern als "Lyrikerin des deutschen Jazz" bezeichnet. Unter dem Titel "Unsung Weill" präsentiert sie bislang wenig bekannte Werke Kurt Weills, darunter "Little Tin God" und "Your Technique", gemeinsam mit ein paar der bekannten Kompositionen wie "Mack The Knife" und "September Song".

Die Stimme des Konzerts kommt vom Grammy-Nominierten und Echo-Gewinner Theo Bleckmann. Die Trompete spielt Tom Arthurs, die Saiten des Bass' zupft Marc Muellbauer, und am Schlagzeug sitzt Heinrich Köbberling. Beginn ist um 20 Uhr. Ihr Mikro gibt Julia Hülsmann später an Soleil Niklasson weiter. Die US-Sängerin schöpft ihre Kreativität aus afro-amerikanischer Musik, Jazz, Soul, R&B, Gospel, Latin und Flamenco. Mit ihrem kraftvollen und doch samtweichen Timbre möchte sie das Publikum in ihren Bann ziehen.

Das Saxofon und die Flöte spielt Reiner Witzel, die Tasten des Klaviers drückt Thomas Hufschmidt, Walfried Böcker spielt Bass und Peter Weiss ist der Schlagzeuger. Beginn ist um 21.30 Uhr. Ladies in Jazz Sonntag, 13. März, im Robert-Schumann-Saal: Die vier Musikerinnen Sabine Kühlich (Gesang, Saxofon), Anne Czichowsky (Gesang), Laia Genc (Klavier, Gesang) und Kristin Korb (Gesang, Bass) gehen auf eine Reise in die Bebop-Nachtclubs des New York der 1950er-Jahre.

Sie komponieren, improvisieren und arrangieren "Lines for Ladies" und interagieren auf der Bühne mit viel Leichtigkeit. Das Konzert beginnt um 17 Uhr. Aus den Niederlanden kommt Greetje Kauffeld. Bei ihrem Auftritt sollen sich starke Emotionen, bewegende Melancholie und ein Hauch von Heiterkeit abwechseln. Ihre Musik ist mal lyrisch, mal expressiv und klingt warm und voluminös. Greetje Kauffeld sagt über sich: "Ich wusste schon als kleines Mädchen, dass ich Sängerin werde.

" Ihre Erfolgsgeschichte brachte sie mit Kollegen wie Toots Thielemans, Caterina Valente, Kurt Edelhagen, Sven Asmussen, Horst Jankowski und Paul Kuhn zusammen. Drei Männer unterstützen Greetje Kauffeld mit dem richtigen Sound: Jörg Siebenhaar am Klavier und Akkordeon, Konstantin Wienstroer am Bass und Peter Baumgärtner am Schlagzeug. Um 18.30 Uhr geht es los.

Quelle: RP
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