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Gastro-Tipp
Tour mit Kobe-Rind und Käsekuchen

Gastro-Tipp: Tour mit Kobe-Rind und Käsekuchen
Mansur Basam (Golden Calf), Joe-Cliff Nsumbu (Sansibar), Gabriela Picariello (Veranstalter Rheinlust), Nicolas Lisec (Alex) und Günter Kepp (Palavrion) (v.l.) laden Gourmets zur tour de menu gusto ein. FOTO: Andreas Endermann
Düsseldorf. Bei der neunten Düsseldorfer "tour de menu gusto" wird in vier Kategorien von "Sweet Home" bis "Food Deluxe" gekocht und geschlemmt. Von Dagmar Haas-Pilwat

Der kulinarische Herbst startet mit der neunten Auflage der "tour de menu gusto". Bei der Schlemmerreise durch Restaurants in Düsseldorf und Umgebung sind diesmal wieder alte Bekannte und viele Neueinsteiger dabei. Unter den 43 Teilnehmern (neuer Rekord), die vom 10. September bis 4. Oktober ihre Menüs auftischen, sind zwölf Küchenkünstler zum ersten Mal dabei. Beispielsweise das Alex Düsseldorf und das Prinzinger by Saittavini. Das neue Rosati zelebriert Taglioni mit Sommertrüffeln und Tornedos vom Kalb mit sautierten Pifferlingen. Mit Ausblick ins Grüne und frankophiler Küche lockt das Gut Knittkuhl. Essen mit Blick aufs Rollfeld und auf den neuen Airbus 380 im Landeanflug bietet der Palavrion Grill am Airport. Die Menüs sind so unterschiedlich wie die Vielfalt der vertretenen Restaurants: vom gemütlichen Landgasthaus bis zur sterneverdächtigen Spitzengastronomie.

Typisch für den herbstlichen Genuss-Marathon ist es, dass sich die Küchenteams in vier vorgegebenen Kategorien den Bewertungen der Feinschmecker stellen:

Sweet Home Dieses Motto nehmen zwölf Häuser wörtlich und bieten Mehrgängiges zwischen 29 bis 49 Euro. Rheinisch-deftig mit Düsseldorfer Senfschaumsüppchen und einem Sauerbraten "Rheinischer Art" wird es im D-Town in direkter Nachbarschaft zum Burgplatz. Landhausküche verspricht das Restaurant Landpartie im Fachwerk in Hilden. Im Bruderhaus in Hamm wird brüderlich gefeiert: Heimische Forelle mit Kraut und Rüben und Omas Käsekuchen mit Zwetschgen kommen auf den Tisch. Den Veganern fühlt sich das Amano Verde verpflichtet. Zur Rote-Bete-Walnussrolle wird der Kartoffelstampf mit ABB-Senf parfümiert. In diesem Jahr bieten übrigens zehn Restaurants neben ihren Menüs noch eine Veggie-Variante an.

Globe Trotter Wer ins Alex geht, kann sich Chorizo in Lavendelhonig auf der Zunge zergehen lassen. Die EssBar mag es fein und pfiffig mit Ceviche von der Lachsforelle und vom Thunfisch. Die geschmorten Bäckchen stammen vom irischen Weiderind. Schirmherr der Genusswochen, Peter Nöthel, reiste durch die Welt und brachte aus Asien die Kokosmilchsuppe und fürs Dessert New Yorker Cheesecake mit. Dagegen fühlt sich das Saltimbocca - auch das schönste Wohnzimmer von Gerresheim genannt - besonders wohl in der mediterranen Küche.

Fisher's Friend Küsten-Kabeljau mit Champagnerkraut serviert die Sansibar by Breuninger. In Andrej's Oysterbar und seinem Pariser Ambiente der 20er-Jahre spielen die Klassiker wie Seezungenröllchen und Austern Rockefeller die Hauptrollen. Um südländisches Feeling auf die Spitze zu treiben, haben die beiden Neuen, Papadellapasta und Palio Pocino, ihre Speisekarte sogar komplett in italienischer Sprache geschrieben.

Food Deluxe In der Luxuskategorie können Gourmets einiges Gutes entdecken. Ein Highlight ist die Idee von Volker Drkosch (früher Victorian). Im Fronhof bereitet er gemeinsam mit Frank und Sabine Winzen aus Meerbusch "Das Beste von Dahoam" zu, darunter Tafelspitz mit marinierten Pfifferlingen, Wildkräuter-Spinat und gerösteten Getreide. Küchenchef Dominic Gerberding im Solinger Pfaffenberg besinnt sich auf Bergische Spezialitäten. Das Golden Calf an der Tußmannstraße steht für Exklusives wie Kaviar aus dem Hause Prunier und Tataki vom Kobe-Rind, was sich auch im Menüpreis von 149 Euro widerspiegelt und die Gruppe Food Deluxe darstellt wie kein andere.

Quelle: RP
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