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Gastro-Tipps
Tu ma lieber die Möhrchen!

Gastro-Tipps: Tu ma lieber die Möhrchen!
Daniela Kruchen zeigt die Köstlichkeit Karottenkuchen, der ihrem Café Carrot/Cake den Namen gegeben hat. FOTO: Hans-Juergen Bauer (hjba)
Düsseldorf. Nur Kaffee und Kuchen reicht nicht, um sich als erfolgreich zu etablieren. Diese fünf neuen Cafés präsentieren neue Ideen und Konzepte. Von Holger Lodahl

Wie im Himmel Dass Schokolade glücklich macht, dürfte etwas übertrieben sein. Aber dass gute Kakao-Produkte die meisten Menschen zum Lächeln bringen, das wissen auch Uli Mack und ihr Ehemann Peter Hofstätter. In ihrem neuen Café an der Bilker Allee verkaufen sie Edelschokoladen aus Asien sowie aus Süd- und Mittelamerika - in fester Tafelform und als Heißgetränk. Es gibt auch hausgebackene Kuchen und Tartes, süße und herzhaft belegte Brote und Salate - aber dass Schokolade ihr besonderes Thema ist, ist an Wänden zu sehen.

Denn diese sind bemalt mit Motiven aus dem Regenwald, der Heimat der Kakaobohne. Kein Wunder, dass die Gäste das Café gern besuchen und sich fühlen, wie der Name es vorgibt: "Wie im Himmel".

Tazzina Manchmal reicht die Konzentration auf das Wesentliche, um einen guten Start hinzulegen. Ein schneller Kaffee am Morgen, dazu ein sehr guter Kuchen - das ist das Erfolgsrezept vom Tazzina, was übersetzt "Tässchen" heißt.

Inzwischen serviert Inhaber Constantino Villeggiante auch Ciabatta, Toast, Caprese, Antipasti und Süßes, was die Oberkasseler rund um den Nikolaus-Knopp-Platz gern annehmen. Und wer am späten Nachmittag ein Glas guten Wein genießen möchte, findet im Tazzina auch den passenden Tropfen. Es braucht eben manchmal doch nicht viel, um Gäste froh zu machen.

Greentrees Vor wenigen Jahren kaum vorstellbar, dass es heute Cafés gibt, die sich auf Säfte und Gemüse konzentrieren.

Heute gibt es Smoothies vielerorts. Auch Alexandra Greentree reicht viele dieser gepressten Säfte über ihre Theke. Was das Greentrees aber besonders macht, sind die "Bowls" (Schalen). Die "Big Bircher Bowl" etwa mit Haferflocken, Nussmilch, Kompott und Joghurt dürften jeden müden Gast munter machen. Extravagant ist auch das "Aussie Avo Awesomeness": Avocado mit Himalaya-Salz auf getoasteten Bio-Brot mit Nüssen serviert und Schafskäse - bunte Vitaminbombe mit Geschmack.

Café Kausal Auch der junge Gastronom Babak Mehdionn hat erkannt, dass das Zauberwort für eine Café-Neueröffnung "Selbstgemacht" lautet. In seinem "Kausal" am Dorotheenplatz setzen er und seine Frau Mahsa Sadeghi neue Kuchen-Standarts mit Köstlichkeiten wie Käsekuchen mit karamellisierter Ananas oder Apfel- und Schokovarianten. Als würziger Gegensatz gehen auch exotische Speisen wie KooKoo Sabzi (Persisches Kräuteromelett) oder ein Quinoa-Salat.

Für einen netten Aufenthalt sorgt die gemütliche Einrichtung, die schick und zugleich bodenständig erscheint - diese Mischung muss man erst einmal erfolgreich schaffen.

Carrot/Cake Jeden Tag tischt Daniela Kruchen einen Kuchen auf, den es in dieser Form in Düsseldorf wohl nicht gibt: einen üppigen Karotten-Schokokuchen, den die Café-Inhaberin ohne jegliche tierische Zutaten gebacken hat - vegan also. Alle anderen Kuchensorten wechselt sie jeden Tag aus, so dass die Kunden mal eine Himbeer-Torte, mal eine Mandarinen-Käse-Sahne oder andere Köstlichkeiten probieren können.

Die Kuchen (2,50 Euro pro Stück) sind selbst gebacken. Dazu gibt es viele Getränke, fair gehandelter Kaffee mit Mandel-, Hafer- oder Sojamilch etwa, Smoothies sowie am Wochenende ein Frühstück, Cupcakes und auch etwas Herzhaftes. Seit Eröffnung sei das Carrot/Cake erfolgreich, sagt Daniela Kruchen - wahrscheinlich auch, weil sie selbst vegan lebt und daher authentisch ist.

Quelle: RP
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