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Veranstaltungs-Tipps
Von A wie Abba bis Z wie Zauberflöte

Veranstaltungs-Tipps: Von A wie Abba bis Z wie Zauberflöte
Kabarettist Thomas Kreimeyer macht "Quatsch Comedy". FOTO: Alex Lipp
Düsseldorf. Schweden-Pop im Schauspielhaus, Mozarts Klassiker in der Oper, Quatsch und Hochzeitsrausch im Capitol: Auf Düsseldorfs Bühnen ist viel los. Von Holger Lodahl

Abba jetzt! Eine musikalisch-kabarettistische Antwort auf die enorme Verehrung für die Popgruppe Abba gibt es morgen im Schauspielhaus, Gustaf-Gründgens-Platz 1. Das Trio mit Tilo Nest, Hanno Friedrich und Alexander Paeffgen verfremdet die schwedischen Evergreens virtuos zu Hip-Hop, Madrigal, Flamenco und Heavy Metal. Albern, aber nie niveaulos, kommt es auf der Bühne zu spielerischen handgreiflichen Reibereien und herzzerreißenden Versöhnungen - stets mit einer Abba-Melodie als Soundtrack.

Quatsch Comedy Club Ein Moderator, ein spritzig-witziges Comedy-Quartett und ein amüsiertes Publikum: Überraschend, schräg und urkomisch startet Gastgeber Roberto Capitoni mit seinen Gästen in die neue Quatsch-Comedy-Club-Saison: Comedy-Psychologin Vera Deckers steht trotz ihrer feinen Beobachtungsgabe immer am Rande des Nervenzusammenbruchs. Thomas Kreimeyer ist der Meister des spontanen Kabaretts und hat einen guten Sinn für Situationskomik und Wortwitz. Der in den USA geborene Vincent Pfäfflin bewegt sich neu in der deutschen Comedy-Landschaft. Mit seiner frischen Art von Humor erzählt er von seinen Alltagsbeobachtungen und interpretiert auf seine Weise die deutsche Sprache. Heinz Gröning ist bekannt als "der unglaubliche Heinz" und rezitiert selbstverfasste Lieder seines Solos "Weltrettung XXL - Ich leg noch Heinz drauf".

Höchste Zeit - Vier Heldinnen im Hochzeitsrausch Regisseurin Gerburg Jahnke schickt ihre vier Darstellerinnen in ein Wechselbad der Gefühle: Zwischen Freudentränen und Panikattacken sind sie mit den existenziellen Fragen des Lebens konfrontiert: Gibt es den perfekten Partner? Wie funktioniert eine gute Ehe? "Höchste Zeit" erzählt die Geschichte von einer Frau und ihren drei Freundinnen in den letzten Stunden vor ihrer Hochzeit. In einer mondänen Hochzeitssuite eines Luxushotels sorgen eine durchzechte Nacht, der darauf folgende Filmriss sowie eine dunkle Erinnerung an ein Stelldichein im Fahrstuhl für jede Menge Zündstoff sowie viele komische Situationen. Wenn noch der Bräutigam verschwindet, versteht es sich von selbst, dass nicht alles glatt läuft. Begleitet werden die vier Chaos-Ladies von einer vierköpfigen Live-Band. Gemeinsam rocken sie mit bösartig-witzig umgetexteten Welthits die Bühne.

"Zauberflöte" Für Mozarts Werk hebt sich morgen nach der Sommerpause zum ersten Mal wieder der Vorhang. Solisten und Chor spielen und singen zu einem fantasievollen Animationsfilm passend zum musikalischen Zauber Mozarts. Die einzigartige Mischung aus Film und Oper wird, wie schon im Frühjahr, auch im Herbst mit unerwarteten Effekten die Zuschauer beeindrucken. Für Regisseur Barrie Kosky ist die Herausforderung der "Zauberflöte", sich ihrer Vielschichtigkeit anzunehmen. Versuche, das Stück nur in einer Richtung zu deuten, könnten scheitern, sagt er. "Man muss die Ungereimtheiten der Handlung und der Figuren ebenso wie die Mischung aus Fantasy, Surrealismus, Magie und tief berührenden menschlichen Emotionen geradezu zelebrieren."

Quelle: RP
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