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Veranstaltungs-Tipps
Von Kaiserpfalz bis zur Kornbrennerei

Düsseldorf. Mit 50 Standorten beteiligt sich Düsseldorf am "Tag des offenen Denkmals". Führungen, Vorträge und Feste gehören zum Programm. Von Julia Brabeck

Am Sonntag findet zum 24. Mal der "Tag des offenen Denkmals" statt. Das bundesweite Schwerpunktthema lautet diesmal "Gemeinsam Denkmale erhalten". Es würdigt die vielen Akteure wie Bürger- und Heimatvereine, Stiftungen, Privateigentümer und Kirchengemeinden, die sich für den Erhalt und die Pflege von denkmalgeschützten Objekten einsetzen. Davon gibt es alleine mehr als 1600 in Düsseldorf.

Einige dieser vielen historischen Bauten und Stätten, die sonst gar nicht oder nur teilweise für Bürger zugänglich sind, werden am Sonntag die Türen öffnen. Ein begleitendes Rahmenprogramm mit Stadtteilführungen, Ausstellungen, Konzerten und Kinderunterhaltung gehört dazu. Der Eintritt zu allen Denkmalen und Führungen ist kostenfrei. Eine Auswahl:

Die Eröffnung durch Oberbürgermeister Thomas Geisel findet ab 11 Uhr auf dem Gelände der Kaiserswerther Diakonie statt. Dort wird den ganzen Tag zudem das 180-jährige Bestehen des großen diakonischen Werkes unter dem Motto "Weggefährte: gestern, heute, morgen" gefeiert. Dazu gibt es viele Aktionen, ein Bühnenprogramm, Vorträge und Führungen um 12 Uhr, 14 Uhr und 15.30 Uhr durch das Pflegemuseum.

Auch im restlichen Stadtteil wird viel geboten. Dort stehen am Denkmalstag fünf Gebäude offen. Sieben Führungen werden zur Geschichte der Stadtbefestigung durchgeführt, zur Baugeschichte der Kaiserpfalz, der evangelischen Gemeinde zur Zeiten Pastor Fliedners und zur Gasbeleuchtung in Kaiserswerth. Kinder können um 15 Uhr die Kaiserpfalz erleben, die von 11 bis 18 Uhr geöffnet ist.

Für Familien dürfte auch das historische Klassenzimmer im Schulmuseum in der Maxschule an der Citadellstraße 2b interessant sein. Dort hat schon Heinrich Heine die Schulbank gedrückt. Geöffnet ist die Schule von 11 bis 16 Uhr. Bei Bedarf werden Führungen angeboten.

Die Rheinbahn hat im Depot am Steinberg etwas Besonderes vor. Besucher können dort eines der früheren Haltestellenschilder ersteigern. Im übrigen gibt es zwischen 11 und 18 Uhr ein Rahmenprogramm mit Hüpfburg, einer Modellstraßenbahnstrecke und der Versteigerung von Haltestellenschildern.

Das Hermann-Harry-Schmitz-Institut im Uhrenturm an der Grafenberger Allee 300 ist von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Geboten werden Führungen, die Ausstellung "Industriekultur, Zeichnungen" von Werner Stindt, Musik und Lesungen.

Die Edel-Korn Brennerei Schmittmann an der Niederkasseler Straße 106 ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Durch das Brauhaus werden Betriebsführungen um 11, 14 und 16 Uhr angeboten.

Das ehemalige Chauffeurhaus von Schloss Eller an der Heidelberger Straße 30b kann von 12 bis 18 Uhr besucht werden. Dort wird ein Herbstfest im Garten gefeiert und eine Bilderausstellung mit allen Baudenkmälern aus dem Stadtbezirk 8 präsentiert.

Die Münster-Therme an der Münsterstraße 13 ist das letzte aus dem frühen 20. Jahrhundert erhaltene Bad der Stadt. Wer auch ohne Schwimmen die Halle besichtigen will, hat dazu von 9 bis 17 Uhr Gelegenheit. Um 11 und 14 Uhr bietet die Badleitung Führungen an, bei denen die Umkleidekabinen und der Massagebereich, die sich im ursprünglichen Zustand befinden, zu sehen sind.

Das gesamte Programm ist veröffentlicht im Internet unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/laender/nw/

Quelle: RP
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