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55 Dinge, Die Nur 30 Minuten Von Düsseldorf Entfernt Sind
Waghalsige Sprünge im "Superfly"

Düsseldorf. In Duisburg steht eine der größten Trampolinanlagen Europas. Dort kann auf mehr als 50 Trampolinen nach Herzenslust trainiert werden. Von Julia Brabeck

Platz im Überfluss bietet eine 3000 Quadratmeter große ehemalige Tennishalle in Duisburg. Und der wird auch benötigt, denn dort befindet sich mit dem "Superfly" nun ein riesiger Trampolinpark. Mehr als 50 verschiedene Trampoline mit rund 400 Quadratmetern Sprungflächen stehen dort bereit. Der Clou ist, dass diese alle auf einer Ebene liegen, teilweise nur durch Polster voneinander getrennt sind und so der spontane Sprung von einem Trampolin zum anderen jederzeit möglich ist.

Bis zu 130 Sportler dürfen dort gleichzeitig in Aktion sein und die verschiedenen Angebote ausprobieren. Auf 15 Meter langen Trampolinbahnen können beispielsweise ganze Sprungfolgen gezeigt werden. Dort stehen auch große Schaumstoffelemente zur Verfügung, über die gesprungen wird oder die als eine Art Sprungturm fungieren. Auf schrägen Trampolinen laufen die Besucher die Wand hinauf, um von dort aus mit einem Rückwärtssalto wieder auf dem Boden zu landen. Diese Anlagen sind besonders bei Parcours-Läufern, die das später an normalen Wänden umsetzen wollen, beliebt. In einem "Käfig" können sich die Spieler auf einer Sprungfläche mit Bällen gegenseitig abwerfen, und ein weiteres Trampolin ermöglicht, sich einmal wie der Basketballstar Dirk Nowitzki zu fühlen, denn mit dieser Hilfe ist ein Sprung bis hoch zum Basketballkorb ein Kinderspiel.

Besonders beliebt sind die so genannten "Foam Pits". Dabei handelt es sich um Becken, die mit großen, farbigen Schaumstoff-Würfeln gefüllt sind, die für eine sichere Landung sorgen. Von rund zwei Meter hohen Sprungtürmen können sich die Sportler mit Salti und Schrauben in diese Anlagen stürzen. Über diese führen auch noch Wackelstrickleitern und Slack Lines, also breite Gurtbänder, auf denen das Körpergefühl und der Gleichgewichtssinn gefordert sind. In Planung ist noch eine Trapezschaukel über solch einem Becken, mit deren Hilfe sich der Besucher dann wie ein Zirkusartist fühlen kann. Das "Superfly" steht Personen jeden Alters offen und ist im Gegensatz zu anderen Freizeitanlagen auch gut von Einzelpersonen nutzbar. Lediglich Stoppersocken, die auch in der Halle erworben werden können, und bequeme Kleidung sind Voraussetzung für den Freizeitspaß. Eltern spielen gemeinsam mit den Kindern eine Art Völkerball, Jugendliche üben daneben anspruchsvolle Sprünge, ein Kleinkind genießt das Abtauchen im Schaumstoff-Becken und ein Turnverein trainiert mit seinen Mitgliedern. Auch die Zusatzangebote sind auf eine breite Zielgruppe ausgerichtet. Freitagabend gehen bei der "Friday Night" beispielsweise die Lichter aus und die Spots und Musik an, und an mehreren Vormittagen gibt es besondere Sprungzeiten für kleine Kinder. Im Superfly können zudem Kindergeburtstage ebenso wie Firmenevents gefeiert werden.

Wer will, kann auch nur einfach zum Zuschauen kommen. Ein großes Café mit einer Aussichtsplattform zur Halle hin ermöglicht, auf komfortable Art das Treiben zu verfolgen. Eltern, die ihre Kinder nur begleiten, zahlen ebenso wie die anderen Zuschauer zudem keinen Eintritt.

Das Superfly ist beliebt und hat Gäste aus ganz Nordrhein-Westfalen, weshalb es sich empfiehlt, vor dem Besuch Sprungzeiten zu reservieren, um Wartezeiten zu vermeiden. Da der Freizeittrend so gut in Deutschland ankommt, baut das amerikanische Unternehmen, das weltweit über 25 Anlagen betreibt, zurzeit zwei weitere Trampolinhallen in Köln und Dortmund.

Quelle: RP
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