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Kolumne Fit Und Fertig
Läuferwetter ist immer

Düsseldorf. Die Weisheit, dass es kein schlechtes Wetter gibt, sondern nur unpassende Kleidung, gilt bei Läufern mehr als bei jeder anderen Bevölkerungsgruppe. Sinken die Temperaturen in die Nähe des Gefrierpunkts, kramt der Trainingswillige Thermo-Hose, Mütze und Handschuhe hervor und rennt los. Ich erinnere mich, in einem besonders harten Winter mal mit Ski-Handschuhen trainiert zu haben, was übrigens auch die Feinmotorik herausfordert, wenn man am MP3-Player das Lied wechseln oder die Schnürsenkel der Laufschuhe neu binden will.

Dass man nach den ersten Kilometern meist irgendwas schwitzend wieder von sich wirft ("Zwiebel-Prinzip"), gilt ohnehin. Allerdings: Auch Hartgesottene staunen manchmal über die Mehr-als-Gleichgesinnten, die ihnen bei einem durchschnittlichen Training entgegenkommen. So zählten wir jüngst in einer knappen Stunde an einem verregnet-kühlen Morgen im Südpark: fünf Läufer in dünnen kurzärmeligen Shirts; zwei Läufer in sehr kurzen Hosen; einen weiteren in kurzen Hosen, aber dafür mit Mütze. Noch immer fragen wir uns aber, wie lange wohl der Mann schon unterwegs war, der sein Lauf-Shirt (keine Ahnung, ob kurzärmelig) zusammengefaltet in der Hand - und dafür keines am Leib trug. Vielleicht wollte er nicht, dass es im Regen nass wird. Er hatte übrigens lange Hosen an.

An dieser Stelle berichten wir von Erlebnissen aus dem Sportler-Alltag.

Quelle: RP
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