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Düsseldorf
Land hilft nach Unwettern nicht in Düsseldorfer

Düsseldorf. Für nicht versicherte Unwetteropfer mit Schäden von mehr als 5000 Euro hat die Landesregierung Soforthilfe von 1000 bis 2500 Euro versprochen. Allerdings nur in Bonn und den Landkreisen Rhein-Sieg, Borken, Kleve und Wesel. Für Thomas Jarzombek, Düsseldorfer Bundestagsabgeordneter der CDU ist das "halbherzig". Auch "Eller und Wersten seien massiv betroffen" gewesen. Sein Parteifreund im NRW-Landtag, Gregor Golland, will dort mit einer kleinen Anfrage erfahren, warum NRW nicht wie Bayern verfährt, wo ohne Prüfung der Versicherbarkeit bis zu 100-prozentige Unterstützung zugesagt wurde.

Auch im Düsseldörfchen in Wersten, wo bei Starkregen zahllose Keller und Souterrainwohnungen geflutet worden waren, hat die Ankündigung der Landesregierung für Unmut gesorgt. Karl-Heinz Schneider, einer der Betroffenen, ist aber nicht überrascht. Er habe von dieser Landesregierung nichts anderes erwartet. "Die Feuerwehr hat uns an diesem Abend toll geholfen. Die haben nicht nur Wasser gepumpt, die hatten für jeden ein tröstendes Wort, auch mal eine herzliche Umarmung. Von der Landesregierung kam nichts." Geärgert hat ihn der Hinweis von Hannelore Kraft, man könne sich gegen alles versichern: Wegen des nahen Deichsees treibe eine Elementarversicherung für Häuser im Düsseldörfchen die Prämie für die Gebäudeversicherung auf über 1000 Euro.

(sg)
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