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Düsseldorf
Letzte Besichtigung der neuen Bahnhöfe

Düsseldorf: Letzte Besichtigung der neuen Bahnhöfe
Maria Kircher war im U-Bahnhof Benrather Straße auf der Jagd nach guten Fotomotiven. Ihr Favorit bleibt aber der Graf-Adolf-Platz. FOTO: Bernd Schaller
Düsseldorf. 6500 Besucher schauten sich zwei neue U-Bahn-Stationen an. Die RP ruft zur Abstimmung auf. Von Julia Chladek

Futuristische Formen und moderne Architektur - drei Modellräume zu den Themen "Theater", "Labor" und "Auditorium" machen das Gesamtkonzept im neuen U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee aus. Zwar fehlen noch die Klanginstallationen, doch die rund 4000 Besucher störte das am Samstag wenig. Thomas Steinberger aus München war beruflich in Düsseldorf unterwegs und ergriff die Gelegenheit, die neuen U-Bahnhöfe zu besichtigen - mit außerordentlich positivem Fazit: "Hier ist alles wunderbar hell und freundlich - ganz anders als in München. Von diesem Design könnten sich die Münchner ruhig mal eine Scheibe abschneiden."

Noch besser kam das Konzept des Bahnhofs an der Benrather Straße an, den sich etwa 2500 Menschen anschauten. Wie in einem Raumschiff sollen sich die Fahrgäste hier fühlen, unter dem Motto "Himmel oben, Himmel unten" wurde das Universum mit seinen Planeten und Sternen kurzerhand unter die Erde verfrachtet. Auch hier waren die Bildschirme mit den 3D-Videoszenen noch nicht in Betrieb, der Blick aus den Fenstern fiel statt ins imaginäre Weltall noch auf Betonwände. Doch die Idee stieß durchaus auf Begeisterung, so wie bei Petra Knyrim: Sie hatte sich in den vergangenen Wochen alle sechs neuen Bahnhöfe angesehen, die Entwicklung schon seit langem in den Medien verfolgt. Ihr Fazit nach den letzten beiden Stationen an diesem Wochenende: "Im Raumschiff an der Benrather Straße fühlt man sich als Besucher, als würde man fliegen. Das ist architektonisch etwas ganz Besonderes, das man nicht alle Tage sieht."

Vor allem die helle, freundliche Gestaltung im U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee überzeugte Thomas Steinberger - anders als in seiner Heimatstadt München. FOTO: Schaller,Bernd (bs)

Dicht auf den Fersen war der Benrather Straße ihrer Meinung nach aber der Graf-Adolf-Platz, der im Schnitt bei vielen Besuchern am besten ankam - so auch bei Maria Kircher, die am Wochenende mit ihrer Kamera in den neuen U-Bahnhöfen auf der Suche nach Motiven für ihren Fotokurs zum Thema "Raum" war. "Die großformatige grüne Glasfläche von Manuel Franke am Graf-Adolf-Platz hat mich am meisten beeindruckt", resümiert die Ratingerin.

Quelle: RP
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