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Düsseldorf
Letzte Chance: Viele Ausstellungen feiern Finissage

Düsseldorf. Für Kunstfreunde Im Angermunder Bürgerhaus, Graf-Engelbert-Straße 9, ist noch bis Sonntag eine Ausstellung des Angermunder Kulturkreises zu sehen. Gezeigt wird chinesische Tuschemalerei von Renate Auth und Ursula Meisel. Seit Jahrhunderten wird in China in den beiden Stilrichtungen Gong-bi und Xie-yi mit Tusche gemalt. Pflanzen- oder Landschaftsbilder werden so entweder naturgetreu oder expressiv, je nach Stil, aufs Papier gebracht. Perspektive, Licht und Schatten werden weniger berücksichtigt. Der subjektive Eindruck ist wichtiger. Die Werke sind samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr zu sehen.

Wenn der Uhrenturm in die Winterpause geht, dann endet auch die Tadeusz-Ausstellung. Ein letztes Mal können Fans des 2011 verstorbenen Professors für Monumentalmalerei Norbert Tadeusz bei der Finissage die Arbeiten sehen. Tadeusz, den es immer wieder in die Kunst- und Künstlerstadt Düsseldorf zurückzog, lehrte unter anderen an den Kunstakademien in Münster, Düsseldorf, Braunschweig und Berlin. Gleichzeitig wird am Montag, 13. November, von 18 bis 20 Uhr zum Künstlertreff mit allen Freunden, Förderern und Kulturinteressierten bei Glühwein und Gebäck eingeladen. Im April 2018 wird der Uhrenturm an der Grafenberger Allee 300 wieder eröffnet. Der Eintritt ist frei. Am Sonntag geht in der Galerie plan.d. die Ausstellung "Sichtfeld" zu Ende. Zu sehen sind Werke von Asja Schubert und Lena Hinckel. Anlässlich der Finissage zeigt Künstlerin Eva Lensing aus Hamburg die Drei-Kanal-Video-Installation "Mädchen auf dem Balkon". Beginn ist um 15 Uhr. Die Ausstellung kann noch Samstag und Sonntag jeweils von 15 bis 18 Uhr besichtigt werden. Die Galerie ist an der Dorotheenstraße 59.

Für Musikliebhaber Eine musikalisch-literarisch-theatrale Solo-Performance von und mit Schauspieler und Liedermacher Matthias Fuhrmeister ist am Sonntag um 17 Uhr in der Melanchthonkirche, Graf-Recke-Straße 211, zu erleben. Matthias Fuhrmeister begnügt sich nicht damit, lyrische Texte einfach zu lesen, sondern er stellt sie zu einer Art Theaterstück zusammen und springt dabei von einer Rolle in die andere. In seinem neuen Programm "Soll'n wir sie lieben, diese Welt" verbindet er frech Verse aus dem 16. Jahrhundert mit zeitgenössischer Lyrik. Einige der Texte hat er zu Liedern umfunktioniert, die er selber auf der Gitarre begleitet. Der Motion-Designer Stephan Wiendahl bereichert den Abend zusätzlich um eine visuelle Ebene: Er zeigt bildnerisch-bewegte Assoziationen, durch Projektion in Szene gesetzt. Der Eintritt zum Literatur-Musik-Abend ist frei. (brab/lod/nika)

Quelle: RP
 
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