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Düsseldorf
Männer ergaunern tonnenweise Rinderfleisch

Düsseldorf. Mit telefonischen Fleischbestellungen en gros sollen ein Rentner (66) und ein Komplize (41) mit einem unbekannten Helfer tonnenweise Rinderoberschalen im Wert von rund 66.000 Euro ergaunert haben. Das warf die Anklage den Männern gestern beim Amtsgericht vor. Der Anrufer hatte sich demnach am Telefon als Mitarbeiter einer real existierenden Firma ausgegeben, Anfang 2015 bei einem Frischfleischbetrieb 9960 Kilo Fleisch geordert - und durch einen Fahrer abholen lassen.

Geliefert wurde die Fleischfuhre dann angeblich zum 66-jährigen Angeklagten, der dem Fahrer 1200 Euro für die Dienste ausgezahlt haben soll. Weil bei diesem Coup laut Anklage alles geklappt hatte, sollen die Angeklagten den Trick vier Tage später noch mal versucht haben. Nur war da schon die Polizei alarmiert. Ob die Vorwürfe gegen die Männer zutreffen, blieb offen. Sie haben sich zur Anklage ausgeschwiegen. Am 11. September geht der Prozess weiter.

(wuk)
 
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