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Düsseldorf
Makler hoffen auf Schadowstraße

Düsseldorf. JLL-Chef Abel lud für gestern zum Neujahrsempfang in den Industrie-Club. Von Thorsten Breitkopf

Wer lädt ein? Die Maklerfirma Jones Lang LaSalle, die sich seit kurzem wegen der besseren Aussprache nur noch JLL nennt, hatte in den Düsseldorfer Industrie-Club geladen.

Wer kommt? 350 Gäste. Zum JLL-Empfang kommen neben den üblichen Verdächtigen eines Neujahrsempfangs (Verwaltung, Politik, Journalisten) vor allem Vertreter aus der Immobilienbranche. Gestern etwa war der Architekt Joachim H. Faust (HPP) unter den Gästen, oder auch Maria Aminè von der niederrheinischen Baufirma Tecklenburg, außerdem Petra Wassner, Chefin von NRW-Invest, der Wirtschaftsförderung des Landes NRW.

Wer ist da, der sonst nirgendwo ist? Am Ende der etwa vierwöchigen Neujahrsempfangs-Saison ist es sehr schwer, jemanden auszumachen, der wirklich noch auf keinem der Empfänge war. Daher an dieser Stelle zwei Personen, die man zumindest eher selten auf einem Neujahrsempfang sieht: Der Insolvenzverwalter Horst Piepenburg und der Bestattungsunternehmer Claus Frankenheim.

Wer spricht? Zur Überraschung von Gästen und Gastgeber war der Hauptredner, Oberbürgermeister Thomas Geisel nicht gekommen. Er musste spontan zu einem Fernsehauftritt nach Berlin. Daher musste Verkehrsdezernent Stefan Keller einspringen, quasi als doppelte Vertretung, denn einen Baudezernenten gibt es ja zurzeit auch nicht.

Die wichtigste Botschaft für Düsseldorf? Spätestens im Jahr 2020 wird die Schadowstraße wieder boomen - und komplett eine Fußgängerzone sein, sagte JLL-Düsseldorf-Chef Marcel Abel. Außerdem würden die Unterzentren wie Hafen und Quartier Central gestärkt.

Was gibt's zu essen? Fingerfood, am begehrtesten davon: Kartoffelsuppe aus Espressotassen.

Quelle: RP
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